PC134 Wie sag ich's meinem Chef?

In diesem Interview spreche ich mit der Psychiaterin, Buchautorin und selbst von einer bipolaren Erkrankung betroffenen Dr. Astrid Freisen darüber, wann man wie mit dem Arbeitgeber über eine psychiatrische Erkrankung sprechen kann, wann man auch mal abwarten sollte und wie man sich am besten Hilfe organisiert. Darüber hinaus sprechen wir über die Arbeitsbedingungen in Reykjavik und darüber, dass wir alle gegenseitig gut auf uns aufpassen sollten, wie die Isländer das ganz grundsätzlich machen.

Diese Folge gibt es auch mit Video, nämlich hier.

Astrids Buch „Wir fliegen hoch, wir fallen tief“ findet ihr hier: https://amzn.to/40sZixZ (Affiliate Link)

Das von ihr empfohlene Buch „An Unquiet Mind“ findet ihr hier: https://amzn.to/3FKo4lf (Affiliate Link)

Den Podcast Kopfsalat mit Astrid könnt ihr hier Nachhören: https://kopfsalat.podigee.io/29-astrid-freisen-bipolare-stoerung

2 Gedanken zu „PC134 Wie sag ich's meinem Chef?“

  1. Vielen Dank für das interessante Gespräch. Mich hat besonders der Teil mit der Befreiung vom Schichtdienst interessiert. Leider habe ich damit eher schlechte Erfahrungen machen müssen. Nach einer schweren depressiven Episode hat meine Ärztin mir ein Attest geschrieben, dass ich sechs Monate keine Nachtdienste machen kann – danach sollte es neu bewertet werden. Der Chefarzt war ziemlich sauer und sagte, das wäre unfair gegenüber den Kollegen, die dann „meine“ Dienste zusätzlich machen müssten und das würde er längerfristig nicht akzeptieren. Ich habe dann nach sechs Monaten wieder Dienste gemacht und mittlerweile den Arbeitgeber gewechselt.

    Antworten
  2. Ich höre euch sehr, sehr gerne. Eigentlich wieder eine gute Sendung. Mich hat allerdings der Werbeblock für das neue Buch sehr gestört.
    Es passt für mich nicht ins Bild den Stress zu vermeiden (08:00 bis 16:00 Uhr Dienste und ohne Nachtschicht, denn die Kollegen werden es schon richten) und sich dann hinzusetzen (abends?) ein Buch zu schreiben und zu bewerben. Erklärungen, wie „das wirkt disstressdmindernd“ sind für mich in diesem Fall nicht schlüssig.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar