PC143 Suizidalität

Mit Julius von der LVR-Klinik Köln spreche ich über Suizidalität: Diagnostik, Therapie und warum es so wichtig ist, darüber zu reden!

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4 Gedanken zu „PC143 Suizidalität“

  1. ich habe mein Lebtag mit Suizidalität zu tun. Ich habe mich diesbezüglich schon derart oft selbst vergewaltigt und es nicht getan. Und bis jetzt nicht einmal war ich in der Situation, dass ich mir dachte, dass ich froh bin, es nicht getan zu haben. Und die Situationen werden immer gefährlicher und kommen immer öfter.
    Da hilft alle Theorie in den Lehrbüchern nichts

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  2. lieber jan, ich bin so sehr beeindruckt von dem einen erfolgten kommentar, es ist so sehr niederdrückend schlimm, es so stehen zu lassen
    kannst Du nicht irgendeine hoffnungsvolle antwort kommentieren?
    lieber gruß
    monika

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  3. Hallo Ihr Lieben,
    wir sind beeinduckt von dem was ihr sagt. Ich kenne natürlich Folge 66 auch schon.

    Wisst Ihr, ich würde mich wünschen das die Kollegen von Euch auch so handeln würden wir Ihr es hier so sagt …! Meine eignenen Erfahrungen diesbezüglich, also den Umgang von sogenannten Profis mit Menschen die sich suizidieren wollten, in dem Falle ich selbst eben, sind so komplett anders. Ich hätte mir in der Situation wo leider der RTW und das volle „Programm“ kam auch nur ansatzweise ein Mensch unter diesen sogenannten Profis gewesen wäeren die tatsächlich im Nachgang auch nur etwas Empathie an den Tag gelegt hätten. Schade das sie mich nicht tot aufgefunden haben, schade. Ein nette Wort ein einziges gutes Gespräch mit mir in dieser für mich unhaltbaren Situation hätte ich gebraucht. Das Gegenteil war leider der Fall, ich war ein Störfaktor, ich habe Personal gebunden und genau so sind diese sogenannten Profis mit mir umgegangen, das Personal des RTW und der Notarzt, man hat mich deutlich spüren lassen das ich Personal binde für wichtigere Notfälle, ich war für die nur ein Störfaktor. Mein ambulanter Therapeut hatte mich Notfallmässig mit einer Einweisung in die für mich zustüdige Psychiatrie geschickt, zur Krisenintervention und Stabiisierung, die haben mich weggeschickt dort mit den Worten sie hätten für mich keinen Platz ich solle wiederkommen wenn es schlimmer wird, genau, wenn es schlimmer wird, wenn auf der Einweisung steht akute Suizidalität, Verlust sämtlicher Alltagskompetenzen, es wäre eine Krisenintervention dringend notwendig durch Aufnahme in die Klinik, die haben mich weggeschickt. Mein Thera hat den ich daraufhin kontaktierte hat dafür gesorgt das man mich einen Tag später doch aufnahm. Dann wurde ich in der halb geschlossenen in der Nacht von einem Mitpatienten tätlich angegriffen weil der sich durch meine Anwesenheit im Aufenthaltraum in der Nacht gestört fühlte, mich körperlich Angriff von jetzt auf gleich und die Pfleger schauten einfach zu und gaben mir dann die Schuld was ich denn im Aufenhaltsraum zu suchen hätte, geholfen haben die mir nicht als der Mitpatient der ca. 2m groß war und um die 120 kg plus wog und mich an beiden Handgelenken festhielt und ich dadurch handlungsunfähig war vom Stuhl zerren wollte. Die Pfleger nur ich wäre ja selber schuld weil ich mich im Aufenthaltsraum aufhielt ich hätte ja gehen können oder gar nicht erst in der Nacht im Aufenthltsraum sein müssen. Die beiden Pfleger sind nicht eingeschritte obwohl ich laut um Hilfe rief, so laut das andere bereits schlafende Mitpatienten vorbeischauten was los wäre. Die Pfleger haben mi völlig aufgelöst und weinend zum AVD gebracht dem auch scheißegal war was da gerade passiert ist, der mich völlig aufgelöst auf meinen Wunscn hin mitten in der Nacht entlassen hat, ich packte also weinend und aufgelöst meine Sachen, niemand hat es gekümmert wie ich mich nach diesem Übergriff fühlte und schwupp saß ich mitten in der nacht um ca. 01:00 Uhr mit meinem Krempel vor der Tür. Ich habe einen Traumahintergrund mit Gewalt und Missbrauch und einen kPTBS und eine DIS,das war denen scheiß egal wie ich nach Hause komme. Lt. Bericht war ich vollkommen in Ordnung und in keinster Weise aufgeregt oder psychisch angegriffen so bin ich nach Hause girrt zu Fuß mit all meinem Krempel und habe dann kurze Zeit später mir versucht das Leben zu nehmen und die vom RTW die habe ich auch gestört die haben mir zu verstehen gegeben das es wichtigere Einsätze gäbe als den wo sie gerade sind, ich bin ja nur psychisch krank und wenn ich verreckt wäre, wäre es denen lieber gewesen, die waren voller Elan sich um mich zu kümmern, ne die waren abgenervt von mir psychisch kranken Menschen der gerade versucht hat sich das leben zu nehmen. Die verfrachteten mich also ins KR dort das erste mal eine Schwester die dafür zuständig war mich an die Überwachungsmaschinen anzuschließen und danach die Ärztin die mich behandelte die Himmel und Hölle in Beweung setzt mich in eine andere Psychiatrie zu schicken als die, in der ich vorher war, das ging aber nicht, da die Psychiatrien hier regionsgebunden sind. Also musste man mich wieder zurück in die vorherige schicken mittels Krankenwagen, sie sagte wenn ich das nicht freiwillig mache dann müssten sie mich zwangseinweisen. Also tat ich das freiwillig und der „Spass“ ging weiter. Das KH bestand darauf mich mit einem Krankenwagen zurück zu bringen, der kam auch und die Damen und der Herren der Krankenwagen besatzung moserten vor meinen Augen und Ohren rum, wie scheiße sie es finden würden mich psychisch kranken Abschaum der Gesellschaft jetzt in die Psychiatrie bringen zu müssen, genau so war das. Ich psyschich durchgeknallte würde ja nur einen Rettungswagen und das dazugehöre Personal unnötig binden, genau so argumentierte einer der Rettungssanis mit der anforernden Krankenschwester, zähneknischerns mussten sie mich dann bringen, den ganzen Weg über hat dieser tolle Rettungssani fast KEIN Wort mit mir geredet, als ich im Wagen hinten saß, ich bat darum mich einfach an der nächsten Ecke auszusetzen, ich wolle nicht unnütz einen Wagen und Personal binden. Ja, wenn es nach ihm ginge würde er das liebend gerne machen aber das dürfe er nicht, genau dieses Gefühl hat der nette Sani mir zu verstehen gegeben, der war sowas von angepisst das er sich um mich kümmern sollte, was er aber nicht tat. Er ignoriert mich die ganze Fahrt über . Völlig übermüdet kam ich dann komplett übermet und unter dem Resteinfluss von den vielen Tabletten die ich eingeworfen hatte in der Psychiatrie in der Notaufnahme an, die war leer, weit und breit kein anderer Patient, ich wurde als von den Sanis zähneknirschend und sichtlich abgenervt dort abgeliefert als die Tür hinter mir zuging dort in der geschlossenen Aufnahmestation hat man mich über 3 Stunden erstmal ignoriert ich bin auf dem Stuhl eingeschlafen und der AVD auf den ich dann traf, ohne Worte auch der gab mir zu verstehen wie scheiße er das findet das ich wieder da bin. Verfrachtete mich nach kurzen Aufnahmegespräch in eine andere geschlossene Station in eine Rumpelkammer in der mehere alte abgegammelte Stühle, ein Wohnzimmertisch, ein Ergometer, ein Boxsack, ein alter gammeliger Paravant mit versüfftem weißen Stoff und ein Bett stand mit den Worten in dem Bett hätte vor zwei Stunden noch jemand anderes geschlafen, hat man gesehen die Bettwäsche war die vorherige, keine neue da hat man mich rein verfrachtet ohne ein nettes Wort, so setzte ich m ich auf den Boden stellte den Paravant so das mich niemand von außen sehen konnte, da diese Rumpelkammer vom Flur aus einsehbar war, nein kein Überwachungszimmer das war nur vom Flur aus einsehbar aber nicht vom Pflegerzimmer, jeder Patient der da vorbeilief konnt dort reinschauen und ich sollte auf meine Wertsachen aufpassen. So saß ich also dort hinter diesem Paravant auf dem Fussboden und heulte Rotz und Wasser, keine Ahnung wie lange, irgendwann kam ein Pfleger der merkte wie es mir ging und versuchte sich um mich zu kümmern und befreite mich aus den für mich triggernden Raum. Das macht die Situation nicht besser er zeigte mir die Station, hammer, wie menschenverachtend, menschenverachtend, ein Raucherzimmer die Wände sahen aus als hätten Patienten an alle vier Wände scheiße geschmiert, dann der Aufenthaltsraum, der Fernseher hinter einem Panzerglas, die Fernbedienung festgekettet usw. usf.! Ich weiß nicht wie lange es dauerte bis mal eine Ärztin kam die mit mir in diesem Raum in den man mich verfrachtete sprechen wollte, OHNE Worte. Danach kam ich wieder auf eine andere Station es hat 5 (!) Tage gedauert bis mal jemand wirkich mit mir gesprochen hat und eine weitere Woche bis ich mit einem Therapeuten über meinen Suizidversuch sprechen konnte und das geschah nur auf meinen Wunsch hin, vorher war ich den Leuten dort scheißegal. Wenn Psychiatrie so aussieht, dann danke, herzlichen Dank. Menschenverachtend, einfach Menschenverachtend, gerade so vulnerabele Gruppen von Menschen denen es seelisch so schlecht geht das sie aus dem Leben scheiden wollen, ja, schade das es nicht geklappt hat, das ganze hat mich retraumatisiert. Im Hinblick darauf das ich einen Traumahintergrund mit sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Jugend habe. Ich habe keine Psychose, keine Schizophrenie, nein ich habe eine kPTBS und eine Traumafolgestörung die DIS und bin nicht Fremdgefährdend, „nur“ Eigengefährdend und man hat mir klar deutlich vermittelt das ich als Patientin störe und das man keinen Bock hat sich um mich zu kümmern, das ich zu viel bin als Patientin. Erst auf der dritten Station auf der ich dann endlich bleiben durfte war es anders, da waren die Menschen die dort arbeiten zu 90 Prozent mir positiv zugewand aber all das vorher, ohne Worte, absolut ohne Worte. Ich hoffe der nächste Versuch klappt, nicht das ich wieder Menschen störe und ihnen Arbeit mache ich psychischer Abschaum der Gesellschaft, genau das Gefühl hat man mir nicht nur vermittelt man hat mich mich auch genau so behandelt in den ertsten Tagen. Hahaha, Gespräche und tragfähige Beziehung zu einem Therapeuten aufbauen, sorry das ich das so sage, das gibt es nicht überall vielleicht in Euren Kliniken aber nicht in der ich gewesen bin und in eine andere durfte ich nicht, weil regionsgebunden. Da hat man Pech gehabt als psychisch erkrankter Mensch.

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