Zum Jahresbeginn starten wir entspannt in den PsychCast und sprechen – so subjektiv wie möglich – über das Kochen und seine Effekte auf Leib und Seele. Uns würde unheimlich interessieren, von Euch zu lesen, ob Ihr gerne kocht, und ob Ihr es eher als kraftgebend und ausgleichend oder sogar als anstrengend erlebt.
Folgende Artikel erwähnen wir dabei:
Kitchen Therapy: Cooking Up Mental Well-Being
The Very Real Psychological Benefits Of Cooking For Other People
und das Buch Jesper Juul: Familientisch – Familienzeit
Leilas/Jans Fundsache der Woche: https://yearcompass.com/press
Alex Fundsache der Woche: Interstellar Film
Unsere Lieblingsapp (Kooperationspartner): BLINKIST – das Beste aus über 2500 Sachbüchern auf Dein Smartphone!
In der nächsten Folge geht es dann um Therapieziele – habt Ihr Fragen dazu?
Viel Spaß von Alex und Jan
Danke für den Podcast – ich habe ihn soo sehr vermisst.
Es ist immer eine glückszeit ihn zu hören…..
Danke Danke danke
Das freut uns! Vielen Dank, dass Du dabei bist!
die kugelförmige zeit , das ist die vorstellung eines modernen komponisten, ich selbst kann das gut nachempfinden
herzliche grüße
OK, danke!
Hach, ich beneide alle, die sich beim Kochen entspannen! Ich esse sehr gerne und koche deshalb, aber Spaß macht es mir nicht. Gehe viel lieber spazieren oder lese oder fläze auf der Couch…
Ich schreibe meine Einkaufliste und blättere dabei in Online-Supermarktangeboten, während ich euch höre.
Ich mag Kochen auch nicht sonderlich. Backen schon eher, aber ich brauch da auch eher Ruhe und wirklich Zeit für. Ich mach lieber andere Dinge mit meiner Zeit als zu Kochen. Im Alltag würde mich das eher stressen. Ich bereite mir aber selbst jeden Tag essen zu. Ist dann halt eher fertiggerichtlastig. Zur Zeit mag ich total gern Spiegeleier essen, aber mache ich eher abends oder morgens, nicht mittags als Hauptmahlzeit.
Gebackene Tomaten sind für mich der totale Horror. Rohe Tomaten oder Soßen sind kein Problem, aber Tomatenstücke oder ganze gebackene Tomaten bekomme ich nicht runter. 😀
In dem Krankenhaus, in dem ich Patientin war, mussten wir Kochen oder Backen immer Tage vorher anmelden, obwohl wir für 12 Personen eine Gemeinschaftsküche hatten. Ich hab mal süßkram gebacken, paar andere haben gekocht. War gut, weil man dann zusammen essen kann und nicht in der lauteren Kantine verteilt ist und irgendein kaltes farbloses Abendbrot zu sich nehmen muss.
Hab oft gelesen ketogene Ernährung soll gegen alles mögliche helfen. Und Zucker ist ja komplett böse. Dafür gibt man ja kein Geld aus, das kann man sich auch so im Internet anlesen, wenn man daran glaubt.
Ich esse total gern Süßigkeiten zum Tee nach jeder meiner drei Mahlzeiten, sonst esse ich nichts zwischendurch. Ich finde viele Leute haben eine totale Doppelmoral und verurteilen mich dafür, obwohl ihre eigene Ernährung nicht besser aussieht. Sie sitzen dann nachmittags oder abends mit ihren Packungen von Süßem oder Chips.
Vielen Dank für den Einblick in Dein Einkaufsplanen, Backen, Süßigkeiten-Essen… LG!
Es kommt auch drauf an, ob einem schlecht geht, wenn man Messer/heiße Geräte benutzen oder sehen muss oder ob man Schmerzen beim Kochen hat.
Ich brauch zum Champignons in Scheiben schneiden halt dreimal so lang und es nervt mich die ganze Zeit.
Anderes Beispiel: Bis ich meinen Tee morgens fertig hab, alle Sachen zum Tisch gebracht, das Brot geschmiert und gegessen hab, dauert es halt locker 45 Minuten. Dafür wurde ich schon von einer Therapeutin wie ein Auto angeschaut. Sie hat mir das einfach nicht geglaubt. Sie meinte dann, dass sie in 20 Minuten schafft sich und ihren vielen Kindern Brote zu schmieren und zu essen.
Das fand ich unfair, weil sie mich quasi gezwungen hat mich mit ihr zu vergleichen. Da kann ich nur verlieren und mich blöd fühlen.
Für ein Mittagessen alles insgesamt brauche ich 90 Minuten, obwohl ich nur schnelle Sachen esse. Anscheinend esse ich langsam und dann auch noch den Tee danach mit etwas Süßem, das dauert. Ohne fühle ich mich aber nicht wohl.
Liebe Marie,ich verstehe Dich und kann das gut nachfühlen,ich finde das auch wenig empathisch.Ich hatte das Problem selbst auch-zumal ich über meine Sache sogar noch in einer Fachzeitschrift las,dass mein Verhalten sogar das richtige war nämlich das Wochenende mich auszuruhen und dass Aktivitäten durchzuführen nur noch mehr die Erschöpfung verstärken.Also in dem Fall nicht die Standards sondern tatsächlich der eigenen Erschöpfung folgen.Ich brachte ihm sogar Fachbücher mit und erhielt als Antwort ob ich ihm die mitbringe damit er mich besser behandeln kann .Die Missverständnisse wurden mehr,die Therapie brachte mir nichts,so dass ich sie beendete vor der Zeit.Wirklich schwierige Situation-wie damit umgehen wenn man sich zunehmend unverstanden fühlt.
Man kann mit Atomuhren nachmessen das Gravitation den Lauf der Zeit beeinflusst. Wenn man den Effekt nicht berücksichtigen würde, würde GPS nicht funktionieren. Ich persönlich fand Interstellar einen der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe. Wenn ich nicht mit Freunden im Kino gewesen wäre hätte ich nach der Hälfte des Filmes das Kino verlassen. Aber da sind die Geschmäcker wohl unterschiedlich.
Selbst Kochen ist eine wunderbare Sache für die Mittagspause aus frischen Zutaten-Rezepte können gerk als Inspiration dienen um daraus was Eigenes zu machen.Darf dabei sehr gern auch was gesundes sein -ich finde dass sich das nicht ausschließt-Eierkuchen dürfen gern auch mit Haferflocken oder Haferkleie und Skyr oder Buttermilch bereitet werden + Ahornsirup und Obst oben drauf.
Nun sind ja die Airfryer auf dem Markt die auch wunderbar und schnell auch Gemüse oder gar Fisch zubereiten.
Brot backen ist auch was echt schönes weil man dann weiß was drin ist.Kochen ist pure Sinnlichkeit drum kann ich mir das einerseits zur Förderung von Achtsamkeit und Aromatherapie echt gut vorstellen.
Es darf natürlich auch gern mal was mit Sahne sein und wenn ich abends meine mir noch eine TK-Gemüsepizza in den Ofen zu schieben ist das auch mal ok und Nudeln sind es auch-gibt ja auch Kichererbsennudeln oder Linsennudeln -selbst Vollkornnudeln finde ich gut essbar.
Die Ernährungsdocs-Bücher beinhalten schon sehr interessante Rezepte.finde ich.
Kitchen-Therapie kann ich mir auch richtig gut vorstellen z.B. eingebettet in eine Gruppentherapie mit Themen von Psychoedukation und hinterher bisschen Tanztherapie.
Therapie mit Klopfen und Berührung z.B. zum Stressabbau mit bisschen Hintergrundwissen fände ich auch interessant.Da ließe sich auch ein gutes Halbtagesprogramm stricken was vermutlich ziemlich große Resonanz haben könnte.Erstmal als Testballon für Selbstzahler;) und vorher mit Fragebogen was für Ideen und Bedürfnisse die Patenten so hätten wo ggf einzelne Therapin kurz erklärt werden.Das wäre echt mega-ganzheitlich z.B bei Erschöpfungserkrankungen wo sich die Betroffenen womöglich hauptsächlich von Fertiggerichten ernähren.
Folgende Sprüche fallen mir zum Essen ein:“Man ist was man isst -Ergänzung wäre auch noch wie &wo man isst.
Ich mache gezielt eine Mittagspause die sich insgesamt schon mal auf 1,5 -2 h ausdehnen kann und nutze Kochen auch gezielt zum Erholen und regenerieren.Und finde das auch sehr wichtig mir diese Zeit zu nehmen-das habe ich auch gut aus der Reha mitnehmen können wo auch Vorträge über Ernährung statt fanden und es wirklich echt auch an den TN zu sehen -Übergewicht-war,wer wann,was und wie isst.Auch das gehört ja im weiteren Sinne mit zu Achtsamkeit.
Es gibt da ja auch Trends wie Slow food-und ein sehr empfehlenswertes Buch was slow life heißt-das mit der Schnecke als Titelbild.
Es gibt sogar slow cities,sogar slow music die wieder in Original-Geschwindigkeit aufgeführt.
Da wäre auch der Spruch mit dem Mönch der verkürzt immer nur eine Sache ganz fokussiert tut und auch in Gedanken voll dabei ist und anschließend die nächste Sache etc.
Das Thema Ernährungswissenschaft hat wahrscheinlich was von einer Religion -soll jeder machen wie er denkt -klar wer sich aus selbst verarbeiteten Lebensmitteln ernährt inkl Fisch und Gemüse braucht ganz sicher keine Nahrungsergänzungsmittel.Ich bin der Meinung dass das jeder selbst im Rahmen auch der Selbstfürsorge für sich selbst priorisieren muss wie viel Zeit er der Ernährung und dem Kochen widmet.
Das Thema Selbstmitgefühl -da gibt es ein Übungsbuch von Christin Neff & Christian Germer -mit sich fürsorglich umzugehen gerade wenn es stressig ist und es einem schlecht geht, sich selbst ein guter Freund sein -soll insbesondere Schamgefühle entgegen wirken,die ja auch Depressionen auslösen können.Spannendes Thema.Und vielleicht sogar ein guter Vorsatz für das neue Jahr.Wobei Selbstmitgefühl auch das Thema Ernährung einschließt und zwar auch die eigenen Schwächen und weniger guten Eigenschaften erstmal anzunehmen aber dennoch sich weiterzuentwickeln.Hat also auch wieder viel mit Achtsamkeit zu tun -wobei die ja leider auch sehr zu Lifestyle verkommen und kommerzialisiert wurde.