9. Januar 2017, 6.00 Uhr / live on tape vom 5. Januar 2017
Im siebenunddreißigsten PsychCast sprechen wir zunächst über Christians Audiokommentar, der uns vom KIDZ-Podcast erreicht hat und sich auf Neuroleptika bezieht. Danke dafür! Dann sprechen wir über unsere Vorstellungen, was eine gute Therapeutin, ein guter Therapeut tun sollten (auch wenn das naturgemäß nicht immer 24/7 gelingen kann…).
Absolute Buchempfehlung zu diesem Thema für alle angehenden, neuen und etablierten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, und alle, die sich für Psychotherapie interessieren oder Yalom-Fans sind:
Irvin D. Yalom: Der Panama-Hut oder Was einen guten Therapeuten ausmacht (Amazon Affiliate Link)
und hier die anfangs erwähnte Fundsache der Woche über den „allgemeinen Eindruck“:
Bitte bewertet uns bei iTunes!
Der vergessene Wort bei 13:12 heisst „Suggestion“!
meditation
headspace.com app I found to be the best (i do not profit) as it comes closest to doing some actual training with a highly qualified teacher, which I would always recommend.
Training (or retraining) the mind is a complex process which, as psychiatrists you already know, of course. I feel it is best undertaken with circumspection.
I see parallels with psychotherapy which also works in areas of training patients minds and I presume you would probably not tell your patients to learn to manage their various conditions solely with an app or book, though you may recommend them as aids to the therapy in specific cases?
Good luck! I hope you will succeed….there is a book worth of comments here which I find hard to refrain from writing…luckily regular meditation has given me awsome impulse control….
danke – bin gespannt auf den dreiteiler ….!
ihr seid ein herrliches team 🙂
Ich bin während der Vorbereitung auf die (erfolgreiche) Psychiatrie/Psychotherapie-Prüfung bei der Ärztekammer auf Eure Seite gestossen, habe dabei viel gelernt und auf der Fahrt zur Prüfung habe ich am Morgen noch diesen Beitrag übe gute Psychotherapeuten gehört. War wirklich klasse und beruhigend – und konnte bei den anderen Prüflingen für Euch Werbung machen und sogar am Ende der Prüfung etwas aus Eurem Beitrag topaktuell zitieren. Weiter so, es ist toll und bereichernd, Euch bspw. beim Autofahren zuzuhören.
Habe Euren Podcast erst jetzt gehört, Eure Punkte, die einen guten Therapeuten auszeichnen , sprechen mir als Nephrologin aus der Seele und sind doch auch die drei Punkte, die einen guten Arzt im Allgemein ausmachen:
1. Herstellen einer guten Beziehung
2.Verstehen was die aktuelle Not, das akute Problem ist und
3. Hoffung machen ( Aufbau eines positiven Erwartungshorizontes, hat das nicht Uexkül gesagt? )
Das klingt so einfach und ist aus meiner Sicht der Schlüssel, um auch in der Schulmedizin psychosomatisch zu arbeiten.
Aber dazu muss man nicht auf das Symptom, sondern auf den ganzen Menschen blicken (nicht nur den Psycho, sondern den Menschen sehen, wie Ihr gesagt habt) Diese Haltungsänderung wäre der Kern einer neuen Medizin.
Ich möchte Carl Rogers hier nennen
EmpathieWertschätzung und bewertungsfreies Zuhören,Authentizität des Therapeuten.Ausreden lassen.Nach der Innenperspekive fragen.
Den Klienten nd sein Problem und seine Schwierigkeiten ernst nehmen,Augenhöhe herstellen.
Brücken bauen finde ich auch gut-vertrauensvolle Arbeitsbeziehung herstellen.Gemeinsam ein Erklärungsmodell erarbeiten.
Dazu möglichst wenig interpretieren &bewerten, sondern im Zweifel sogar wortwörtlich nehmen.Probleme nicht „abtun“ sondern weiter nachfragen.
Den Klienten verstehen wollen und ihm helfen wollen-auch, was Jan sagte die Stärken,das gesunde,die Ressourcen sehen.
Das Problem des Klienten verstehen wollen um es mit ihm zu lösen was auch beinhaltet ihn zu fragen, wobei er Hilfe braucht und wo seine besonderen Schwierigkeiten sind.
Ratgeber &Therapeutensicht ja, wenn der Klienten ausdrücklich drum bittet oder danach fragt.
Ratschläge sind auch Schläge, wenn sie ohne ausdrückliche Bitte des Klienten danach direkt geäußert werden.
Und Querverweis zum Thema „Einbeziehung von Angehörigen“ -ggf sogar gezielt nach Konflikten mit familienmitgliedern fragen.Können ja auch Interaktionsstörungen und dysfunktionale Familiemuster vorliegen die der Klient eben allein nicht bewältigen kann.Stichwort Alexithymie und strukturelle Beziehungsstörungen die daraus resultieren.
Gezielt nach Konflikten&Mustern fragen und wie diese „ausgegangen “ sind -ob diese weiterhin schwelen.Nach Konfliktverhalten fragen.
Offen ggf sogar nach Erziehungsstil fragen und zur Beziehung &Verhältnis zu einzelnen Familienmitgliedern.
Transparenz zu Methode und Aufklärung finde ich auch sehr wichtig und ggf auch weiter zu verweisen.
Ich glaube-dass auch infolge der ohnehin schon langen Wartezeiten die Patienten diesen in ihrer Verzweiflung erstmal nehmen aber nur wenig Wissen da ist welche Arten es gibt -das eäre auch wichtig eine Art grobe Übersicht zu haben -ggf sogar auf 1 DINA4-Blatt welche Therapieformen es gibt und was die Methode ist.Wobei das vermutlich auch Inhalt des Erstgesprächs sein sollte.
Eigentlich sollten die Punkte selbstverständlich sein-meine Erfahrung auf Klientenseite zeigt aber,dass es so leider nicht immer ist.Klar ist auch,Perfekt gibt es nicht und Fehler passieren.Das ist menschlich-Entscheidend ist wie der Umgang damit ist in Konflikten.Ob dort Offenheit vorhanden ist Probleme &Konflikte oder das sich nicht verstanden fühlen ansprechen zu können.