PC007 Brachliegen als Chance: im Gespräch mit Ariadne von Schirach

Ein philosophischer Blick auf uns, das Internet, die Medizin und Gesundheit.

Alexander Kugelstadt spricht mit Ariadne von Schirach (Facebook, Twitter) über ihr Buch „Du sollst nicht funktionieren“ (Tropen Verlag), Byung-Chul Han: „Müdigkeitsgesellschaft„, Søren Kierkegaard, Buchkritiken (welt.de, zeit.de), Abwehr, Lesungen (Termine), das Internet, Soziale Netzwerke, Wettergedichte (Ariztweet), Blauton, Ermutigung, Krankheit, Gesundheit, Klaus-Michael Meyer-Abich: „Was es bedeutet, gesund zu sein„, Effizienz, Psychotherapie, Entspannungsoptimierung, Nutzlosigkeit, Kapitalismus, unsere Chancen und stellt Fragen aus Max Frisch: „Fragebogen„.

Jan Dreher kommt nächstes mal natürlich wieder!

Hier entlang zu Ariadne von Schirach

5 Gedanken zu „PC007 Brachliegen als Chance: im Gespräch mit Ariadne von Schirach“

  1. Das Buch fand ich gut.
    Die stellenweise nicht so wohlmeinende Rezension am Buch als psychologische ‚Abwehr‘ zu diagnostizieren hat auch schon selbst etwas von Abwehrmechanismus. Es ist immer einfacher mit solchen Begriffen zu hantieren und damit andere Stimmen abzuwerten als zu argumentieren.

  2. Ich finde heute Ende Mai26 die angesprochenen Themen so aktuell wie eh und je.Ihr sprecht mir aus der Seele.
    Mir fällt da folgendes Zitat ein:“Die Angst vor einer Zukunft die wir fürchten können wir nur überwinden mit Bildern einer Zukunft die wir uns wünschen.
    Ein Mitschüler hatte auf seiner Federtasche das Zitat „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.“Das habe ich mir rückblickend auch zu Eigen gemacht.Drum finde ich es auch wichtig sich selbst eine Meinung zu bilden und Widerstand zu leisten wo es erforderlich ist.

  3. In den 11 Jahren hat sich finde ich publizistisch ziemlich viel getan-es wurde etwa das Burn On als „Vorstufe des Burnout beschrieben“ wo beispielsweise Selbstoptimierung vs Selbstschädigung,Hyperfokussierung zu Unachtsamkeit,Aktionismus zu Handlunglähmung,Perfektionismus zu Unzulänglichkeit,Professionelle Fixierung zu Eskapismus,(Selbst)überhebung zu (Selbst-)Abwertung und die Emotionspaare Stolz/Scham und Angst/Aggression als „Symptome“ beschrieben werden.
    Zum „Brachliegen“ ist beispielsweise bei Burnout aufgefallen in Studien dass Frühwarnzeichen als störend von den Betroffenen wahrgenommen wurden in der Rückschau-Buch „Das hält keiner bis zur Rente aus“-H.P.Unger &Carola Kleinschmidt.
    insofern finde ich es beruhigend dass wir alle einen so intelligentes System haben was auch wenn die Frühwarnzeichen ignoriert werden dann auch mal ein Not-Aus als Zwangspause in Form von von Lähmungen oder schwerer Depressionen oder Unfälle initiiert.

    Mir fällt auch das Buch „Eigensinn“ von Ursula Nuber ein -Selbstbestimmung vs Burnout.In 2014 erschien in der Psychologie heute ein Artikel über die Generation Y als stille Revolutionäre.Mittlerweile sind die Ersten der Generation Y Mitte 40 und ich hoffe sehr dass es besser wird.Zumal einige dieser -meiner-Generationen als Generation Praktikum ins Berufsleben startete.

  4. In den 11 Jahren hat sich finde ich publizistisch ziemlich viel getan-es wurde etwa das Burn On als „Vorstufe des Burnout beschrieben“ wo beispielsweise Selbstoptimierung vs Selbstschädigung,Hyperfokussierung zu Unachtsamkeit,Aktionismus zu Handlunglähmung,Perfektionismus zu Unzulänglichkeit,Professionelle Fixierung zu Eskapismus,(Selbst)überhebung zu (Selbst-)Abwertung und die Emotionspaare Stolz/Scham und Angst/Aggression als „Symptome“ beschrieben werden.

    Zum „Brachliegen“ ist beispielsweise bei Burnout aufgefallen in Studien, dass Frühwarnzeichen als störend von den Betroffenen wahrgenommen wurden in der Rückschau-Buch „Das hält keiner bis zur Rente aus“-H.P.Unger &Carola Kleinschmidt.

    insofern finde ich es beruhigend dass wir alle einen so intelligentes System haben was auch wenn die Frühwarnzeichen ignoriert werden dann auch mal ein Not-Aus als Zwangspause in Form von von Lähmungen oder schwerer Depressionen oder Unfälle initiiert.

    Mir fällt auch das Buch „Eigensinn“ von Ursula Nuber ein -Selbstbestimmung vs Burnout.In 2014 erschien in der Psychologie heute ein Artikel über die Generation Y als stille Revolutionäre.Mittlerweile sind die Ersten der Generation Y Mitte 40 und ich hoffe sehr dass es besser wird.Zumal einige dieser -meiner-Generationen als Generation Praktikum ins Berufsleben startete.
    Die AU-Tage infolge psychischer Erkrankungen indes steigen weiter an entsprechend der verschiedenen Jahresberiche wie dem DAK-Gesundheitsreport oder dem Gesundheitsteport der TK.Wo im Bericht 25 als häufigsten Grund für Stress zu hohe Erwartungen genannt wurden.Das finde ich selbst sehr erschreckend wie sich die Zahlen Jahr für Jahr entwickeln und gleichzeitig habe ich Hoffnung dass die Achtsamkeit dem Thema gegenüber zunimmt und Menschen hoffentlich nicht mehr warten Bus gar nichts mehr geht.
    „Allzuviel auf die Meinung anderer zu geben,ist allgemeiner Irrwahn.“
    „Zufriedenheit ist der Stein der Weisen der alles in Gold verwandeln was immer sie berührt“.Aber ich glaube von Zufriedenheit sind viele leider weit entfernt und eher mit sich zukrieg als mit sich zufrieden.
    Vielleicht hilft auch hier das Paretoprinzip das 20% Änderung schon 80% Verbesserung bringen kann.Das gut auch mal gut genug sein darf.
    „Es ist nicht deine Schuld dass die Welt ist wie sie ist-es ist nur deine Schuld wenn sie so bleibt.“Insofern sollten wir alle schauen,wo wir mit unserem Handeln entsprechend unserer Werte die Welt täglich ein bisschen besser machen können.

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