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	Kommentare zu: PC079 NEIN zum geplanten nicht-medizinischen Versorgungssystem für die Seele!	</title>
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	<description>Psychosomatische Medizin, Psychodynamik, Gruppentherapie</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2021 17:28:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Anni D.		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-40386</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anni D.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2021 17:28:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gibt es den Plan ein erneutes aktuelles Gespräch über dieses Thema zu führen? Die Reform ist ja beschlossen mit einigen Änderungen hinsichtlich der ersten Formulierung. Ist die Kritik immer noch vorhanden? M.E. wurde der Plan ab wann wirklich behandelt wird missverstanden. Studium-Approbation-Fachkundeerwerb-Behandlung. Ich denke es kann nicht der Plan der Reform gewesen sein nach dem Grundstudium schon psychotherapeutisch zu behandeln, sondern nach dem erworbenen Fachkundenachweis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es den Plan ein erneutes aktuelles Gespräch über dieses Thema zu führen? Die Reform ist ja beschlossen mit einigen Änderungen hinsichtlich der ersten Formulierung. Ist die Kritik immer noch vorhanden? M.E. wurde der Plan ab wann wirklich behandelt wird missverstanden. Studium-Approbation-Fachkundeerwerb-Behandlung. Ich denke es kann nicht der Plan der Reform gewesen sein nach dem Grundstudium schon psychotherapeutisch zu behandeln, sondern nach dem erworbenen Fachkundenachweis.</p>
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		<title>
		Von: Tanja		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-26129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tanja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 19:25:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, ich würde mich sehr freuen, wenn ich Psychotherapie studieren könnte. Ich bin 40, habe BWL studiert, 10 Jahre in der Unternehmensberatung gearbeitet und bin dort übers Coaching in die Gesprächs- und kognitive Verhaltenstherapie gerutscht. Gerne lasse ich die Verschreibung von Medikamenten Euch Psychiatern. Doch ich kann als mittlerweile Heilpraktiker für Psychotherapie mit Menschen therapeutisch arbeiten, die keine Medikamente benötigen. Gerne würde ich Psychotherapie studieren, um eine Approbation für meine Arbeit zu bekommen. Jetzt noch mal Psychologie studieren und danach eine Psychotherapie-Weiterbildung: das finde ich mit meinem heutigen Erfahrungs- und Wissensschatz unangemessen.
Oder seht Ihr noch andere Möglichkeiten für Akademiker anderer Fachrichtungen wie mir an eine Approbation zu kommen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich würde mich sehr freuen, wenn ich Psychotherapie studieren könnte. Ich bin 40, habe BWL studiert, 10 Jahre in der Unternehmensberatung gearbeitet und bin dort übers Coaching in die Gesprächs- und kognitive Verhaltenstherapie gerutscht. Gerne lasse ich die Verschreibung von Medikamenten Euch Psychiatern. Doch ich kann als mittlerweile Heilpraktiker für Psychotherapie mit Menschen therapeutisch arbeiten, die keine Medikamente benötigen. Gerne würde ich Psychotherapie studieren, um eine Approbation für meine Arbeit zu bekommen. Jetzt noch mal Psychologie studieren und danach eine Psychotherapie-Weiterbildung: das finde ich mit meinem heutigen Erfahrungs- und Wissensschatz unangemessen.<br />
Oder seht Ihr noch andere Möglichkeiten für Akademiker anderer Fachrichtungen wie mir an eine Approbation zu kommen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josi		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-11306</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 06:49:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10759&quot;&gt;M. Fischer&lt;/a&gt;.

Das ist doch Quatsch. Ein engagierter Helfer ist oft besser als ein studierter. 

Ich habe lange Zeit physioschüler im Krankenhaus betreut. Deren Behandlungen waren oft um Lichtjahre besser als die der fertigen, die nullachtfünfzehn Dinge gemacht haben.... 
Routine ist das Gift jeder Behandlung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10759">M. Fischer</a>.</p>
<p>Das ist doch Quatsch. Ein engagierter Helfer ist oft besser als ein studierter. </p>
<p>Ich habe lange Zeit physioschüler im Krankenhaus betreut. Deren Behandlungen waren oft um Lichtjahre besser als die der fertigen, die nullachtfünfzehn Dinge gemacht haben&#8230;.<br />
Routine ist das Gift jeder Behandlung</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Anne		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10860</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2019 13:56:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Hinzuziehen von Experten beim Ausbrüten neuer Gesetze ist in der deutschen Politik generell aus der Mode gekommen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Hinzuziehen von Experten beim Ausbrüten neuer Gesetze ist in der deutschen Politik generell aus der Mode gekommen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: M. Fischer		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10759</link>

		<dc:creator><![CDATA[M. Fischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2019 10:56:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10725&quot;&gt;Josi&lt;/a&gt;.

Ja. Dann könnte man vielleicht auch würfeln und das wäre besser. Sage ich als Psychologin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10725">Josi</a>.</p>
<p>Ja. Dann könnte man vielleicht auch würfeln und das wäre besser. Sage ich als Psychologin.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mustamie		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10735</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mustamie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 16:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ahoi,

Schwieriges Thema. Ich empfand eure Darstellung der möglichen Motivation als etwas zu negativ, es gibt ja zumindest durchaus denkbare Argumente für eine solche Neuordnung. Es ist in vielen Regionen schwierig, zeitnah Termine bei einer Psychiaterin oder einem Psychiater zu vereinbaren, insgesamt sind viele Patienten psychopharmakologisch unter- bzw. gar nicht versorgt. Auch fehlt es an allen Ecken an Therapieplätzen, die Wartezeiten sind selbst in den angeblich überversorgten Großstädten absurd - alle Kassensitze besetzt aber keine Plätze frei innerhalb von 6 Monaten?! Ich glaube grundsätzlich hat man versucht, diese Probleme anzugehen - es wäre aber vermutlich die bessere Strategie, das besser zu differenzieren und jetzt nicht mit dem 25-Teile-Schweizer-Taschenpsychologen anzukommen, der alles auf einmal können soll und das bei nur der Hälfte der Ausbildungszeit. Auf den ersten Blick ist das ja sogar ne reizvolle Idee: man schafft ohne Mehrkosten zusätzliche Ausbildungs- und letztendlich Behandlungskapazitäten. Die Bezahlung der PiAs ist in diesem Gesetz eher Nebenschauplatz, dass man das auch anders hätte regeln können ist dem Gesetzgeber schon klar. Will er aber nicht, weil kostet ne ordentliche Stange Geld. Ich glaube ein Faktor ist sicherlich, dass dem psychiatrisch-psychotherapeutischen Laien die Komplexität schwer zu vermitteln ist. Ihr habt es selbst gesagt - 11 Jahre FA-Ausbildung nach miminum 13 Semestern Medizinstudium ergibt  &#062; 17 Jahre Ausbildungszeit. Pilot werden kann man in zwei Jahren und das ist auch nicht anspruchslos, warum sollte dann ein Seelenklempner der mit ein paar Antidepressivarezepten um sich wirft acht mal so lange brauchen nur um dann nette Gespräche auf der Couch zu führen. Der Gedanke ist natürlich Unfug aber auch nachvollziehbar. In der Summe halte ich das ganze Gesetz für fehlkonzipiert, es ist einfach zu ambitioniert. Vielleicht muss man einfach erstmal Gehälter für PiAs verpflichtend machen und sich dann mit allen Akteuren mal an den Tisch setzen und schauen, was man besser machen kann in der Gesundheitsversorgung der psychisch Kranken. 

Als Medizinstudent im Endstadium graust es mir schon bei dem Gedanken selbst mal Patienten unter psychiatrischer Pharmakotherapie behandeln zu müssen. Habs in der Famulatur schon erlebt: &quot;Clozapin ... uff dürfen wir da jetzt überhaupt das Oxygesic drauf werfen wegen Schmerz ... guck mal kurz nach ... und was ist eigentlich das fürn Zeug, hab ich noch nie gehört ... immer diese Psychopharmaka ...&quot; Da gehe ich mit euch mit, dass es in ärztlicher Hand bleiben sollte, aber man muss glaub ich aufpassen wie man es darstellt. Es geht ja nicht darum, dass ärztliches Personal nicht gerne was abgeben mag - nur je mehr Parteien in der Pharmakotherapie rumpfuschen desto schlimmer wird alles nur. Niemand zweifelt an, dass die psychologischen Kolleginnen und Kollegen die Intelligenz besitzen das zu erfassen, nur die Ausbildung fehlt an der Stelle eben. Man darf halt keinem auf die Füße treten, was bei so Ständekämpfen immer etwas schwer fällt.

Liebe Grüße, ist ein toller Podcast!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ahoi,</p>
<p>Schwieriges Thema. Ich empfand eure Darstellung der möglichen Motivation als etwas zu negativ, es gibt ja zumindest durchaus denkbare Argumente für eine solche Neuordnung. Es ist in vielen Regionen schwierig, zeitnah Termine bei einer Psychiaterin oder einem Psychiater zu vereinbaren, insgesamt sind viele Patienten psychopharmakologisch unter- bzw. gar nicht versorgt. Auch fehlt es an allen Ecken an Therapieplätzen, die Wartezeiten sind selbst in den angeblich überversorgten Großstädten absurd &#8211; alle Kassensitze besetzt aber keine Plätze frei innerhalb von 6 Monaten?! Ich glaube grundsätzlich hat man versucht, diese Probleme anzugehen &#8211; es wäre aber vermutlich die bessere Strategie, das besser zu differenzieren und jetzt nicht mit dem 25-Teile-Schweizer-Taschenpsychologen anzukommen, der alles auf einmal können soll und das bei nur der Hälfte der Ausbildungszeit. Auf den ersten Blick ist das ja sogar ne reizvolle Idee: man schafft ohne Mehrkosten zusätzliche Ausbildungs- und letztendlich Behandlungskapazitäten. Die Bezahlung der PiAs ist in diesem Gesetz eher Nebenschauplatz, dass man das auch anders hätte regeln können ist dem Gesetzgeber schon klar. Will er aber nicht, weil kostet ne ordentliche Stange Geld. Ich glaube ein Faktor ist sicherlich, dass dem psychiatrisch-psychotherapeutischen Laien die Komplexität schwer zu vermitteln ist. Ihr habt es selbst gesagt &#8211; 11 Jahre FA-Ausbildung nach miminum 13 Semestern Medizinstudium ergibt  &gt; 17 Jahre Ausbildungszeit. Pilot werden kann man in zwei Jahren und das ist auch nicht anspruchslos, warum sollte dann ein Seelenklempner der mit ein paar Antidepressivarezepten um sich wirft acht mal so lange brauchen nur um dann nette Gespräche auf der Couch zu führen. Der Gedanke ist natürlich Unfug aber auch nachvollziehbar. In der Summe halte ich das ganze Gesetz für fehlkonzipiert, es ist einfach zu ambitioniert. Vielleicht muss man einfach erstmal Gehälter für PiAs verpflichtend machen und sich dann mit allen Akteuren mal an den Tisch setzen und schauen, was man besser machen kann in der Gesundheitsversorgung der psychisch Kranken. </p>
<p>Als Medizinstudent im Endstadium graust es mir schon bei dem Gedanken selbst mal Patienten unter psychiatrischer Pharmakotherapie behandeln zu müssen. Habs in der Famulatur schon erlebt: &#8222;Clozapin &#8230; uff dürfen wir da jetzt überhaupt das Oxygesic drauf werfen wegen Schmerz &#8230; guck mal kurz nach &#8230; und was ist eigentlich das fürn Zeug, hab ich noch nie gehört &#8230; immer diese Psychopharmaka &#8230;&#8220; Da gehe ich mit euch mit, dass es in ärztlicher Hand bleiben sollte, aber man muss glaub ich aufpassen wie man es darstellt. Es geht ja nicht darum, dass ärztliches Personal nicht gerne was abgeben mag &#8211; nur je mehr Parteien in der Pharmakotherapie rumpfuschen desto schlimmer wird alles nur. Niemand zweifelt an, dass die psychologischen Kolleginnen und Kollegen die Intelligenz besitzen das zu erfassen, nur die Ausbildung fehlt an der Stelle eben. Man darf halt keinem auf die Füße treten, was bei so Ständekämpfen immer etwas schwer fällt.</p>
<p>Liebe Grüße, ist ein toller Podcast!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo Porsch		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10730</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo Porsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 08:44:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Beide,
ansonsten halte ich Euch sehr die Stange, aber diese Folge ist a.m.S. zu sehr mit heißer Nadel gestrickt und insbesondere Jan Dreher überzieht in seinen Kommentaren und bietet damit Steilvorlagen für berufsständige KollegInnen, die vielleicht aus persönlichen Gründen offene Rechnungen mit der Ärzteschaft haben und sich hier bestätigt fühlen können. Ihr habt Euch viel zu wenig informiert über die Argumente der &quot;Gegenseite&quot;, was die Reform betrifft, was ich für einen handwerklichen Fehler halte.
Ein paar Ergänzungen und Klarstellungen:

- Verordnung von Medikamenten:
in der überwiegenden Anzahl der Stellungnahmen der bptk und den Berufs- und Fachverbänden wird die Einführung eines MODELLSTUDIENGANG Psychopharmakologie abgelehnt.
Die Vorstellung, dass (alle) Ärzte bei der M.-Verschreibung die jeweiligen Wechselwirkungen im Blick haben, regelmäßige Blut- und Spiegelkontrollen durchführen entspricht nun definitiv nicht den Gegebenheiten. Hier gibt es extreme Unterschiede und Pat., die bei mir in Behandlung sind, schicke ich definitiv nur an ausgewählte KollegInnen, aus Erfahrung und zum Schutze der Pat. (hier war viel zu sehr schwarz-weiß-Denken spürbar)
- &quot;mit 18 muss man sich für einen Beruf entscheiden&quot;
teilweise muss man es sogar mit 17. Nur das betrifft die Mediziner in der gleichen Weise, aber im Unterschied zur Reform, gibt es beim Medizinstudium nicht die Möglichkeit, nach einem polyvalenten Bachelor nach 3 Jahren aus diesem Nadelöhr auszusteigen. Ja, und es wird auch die Medizin an anderer Stelle bedrohen, dass nämlich vielleicht Abiturienten, die Psychotherapeuten werden wollen, sich eben nicht dem durchaus sehr reglementierten Medizinstudium aussetzen, um sich irgendwann mal nach 12 Jahren und mehr als Facharzt für Psychiatrie oder Psychosomatische Medizin niederlassen, nachdem sie zuvor immer wieder sich in familienfeindlichen Nachtdiensten die eigene Gesundheit gefährdet haben. Die ärztlichen Psych-Fächer haben ein Nachwuchsproblem, was aber m.E. nichts mit der anstehenden Reform zu tun hat. 
- Seele und Körper
„nur die Ärzte haben die Seele und den Körper im Blick“ ist eine Aussage, die für Euch beide zutreffen mag, ist aber weit davon entfernt, die Haltung der Mehrheit der Mediziner charakterisieren zu können. Die Descartsche Unterscheidung von res cogitans und res extensa scheint mir immer noch sehr präsent bei vielen Medizinstudierenden wie auch bei fachärztlichen KollegInnen. Andererseits ist die „Psychisierung“ primär organischer Erkrankungen bei PPs, die wenig oder überhaupt nicht in der somatischen Medizin gearbeitet haben weit verbreitet. 

- Fazit:
beide Berufsgruppen sitzen im Glashaus und sollten nicht mit Steinen werfen. Übrigens glaube ich, dass es die Intention der Politik war, mit dem von allen Seiten nicht gewollten Modellstudiengang Psychopharmakologie die beiden Berufsgruppen aufeinander zu hetzen um diese damit auch ein Stück weit neutralisieren zu können. Siehe auch den Angriff auf die Selbstverwaltungssysteme (KV) und die Kompetenzen des GBA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Beide,<br />
ansonsten halte ich Euch sehr die Stange, aber diese Folge ist a.m.S. zu sehr mit heißer Nadel gestrickt und insbesondere Jan Dreher überzieht in seinen Kommentaren und bietet damit Steilvorlagen für berufsständige KollegInnen, die vielleicht aus persönlichen Gründen offene Rechnungen mit der Ärzteschaft haben und sich hier bestätigt fühlen können. Ihr habt Euch viel zu wenig informiert über die Argumente der &#8222;Gegenseite&#8220;, was die Reform betrifft, was ich für einen handwerklichen Fehler halte.<br />
Ein paar Ergänzungen und Klarstellungen:</p>
<p>&#8211; Verordnung von Medikamenten:<br />
in der überwiegenden Anzahl der Stellungnahmen der bptk und den Berufs- und Fachverbänden wird die Einführung eines MODELLSTUDIENGANG Psychopharmakologie abgelehnt.<br />
Die Vorstellung, dass (alle) Ärzte bei der M.-Verschreibung die jeweiligen Wechselwirkungen im Blick haben, regelmäßige Blut- und Spiegelkontrollen durchführen entspricht nun definitiv nicht den Gegebenheiten. Hier gibt es extreme Unterschiede und Pat., die bei mir in Behandlung sind, schicke ich definitiv nur an ausgewählte KollegInnen, aus Erfahrung und zum Schutze der Pat. (hier war viel zu sehr schwarz-weiß-Denken spürbar)<br />
&#8211; &#8222;mit 18 muss man sich für einen Beruf entscheiden&#8220;<br />
teilweise muss man es sogar mit 17. Nur das betrifft die Mediziner in der gleichen Weise, aber im Unterschied zur Reform, gibt es beim Medizinstudium nicht die Möglichkeit, nach einem polyvalenten Bachelor nach 3 Jahren aus diesem Nadelöhr auszusteigen. Ja, und es wird auch die Medizin an anderer Stelle bedrohen, dass nämlich vielleicht Abiturienten, die Psychotherapeuten werden wollen, sich eben nicht dem durchaus sehr reglementierten Medizinstudium aussetzen, um sich irgendwann mal nach 12 Jahren und mehr als Facharzt für Psychiatrie oder Psychosomatische Medizin niederlassen, nachdem sie zuvor immer wieder sich in familienfeindlichen Nachtdiensten die eigene Gesundheit gefährdet haben. Die ärztlichen Psych-Fächer haben ein Nachwuchsproblem, was aber m.E. nichts mit der anstehenden Reform zu tun hat.<br />
&#8211; Seele und Körper<br />
„nur die Ärzte haben die Seele und den Körper im Blick“ ist eine Aussage, die für Euch beide zutreffen mag, ist aber weit davon entfernt, die Haltung der Mehrheit der Mediziner charakterisieren zu können. Die Descartsche Unterscheidung von res cogitans und res extensa scheint mir immer noch sehr präsent bei vielen Medizinstudierenden wie auch bei fachärztlichen KollegInnen. Andererseits ist die „Psychisierung“ primär organischer Erkrankungen bei PPs, die wenig oder überhaupt nicht in der somatischen Medizin gearbeitet haben weit verbreitet. </p>
<p>&#8211; Fazit:<br />
beide Berufsgruppen sitzen im Glashaus und sollten nicht mit Steinen werfen. Übrigens glaube ich, dass es die Intention der Politik war, mit dem von allen Seiten nicht gewollten Modellstudiengang Psychopharmakologie die beiden Berufsgruppen aufeinander zu hetzen um diese damit auch ein Stück weit neutralisieren zu können. Siehe auch den Angriff auf die Selbstverwaltungssysteme (KV) und die Kompetenzen des GBA.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Josi		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10725</link>

		<dc:creator><![CDATA[Josi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 19:14:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10709&quot;&gt;Birgitta&lt;/a&gt;.

Das weiß man do h gar nicht - vielleicht ja auch besser !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10709">Birgitta</a>.</p>
<p>Das weiß man do h gar nicht &#8211; vielleicht ja auch besser !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Pia		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10721</link>

		<dc:creator><![CDATA[Pia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 14:52:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10705&quot;&gt;Heffalump&lt;/a&gt;.

Super, kann ich genauso unterschreiben. Als Psychotherapeutin reiße ich mich auch nicht um die Verschreibung von Medikamenten. Jedoch fehlt m.E. der Ärzteschaft der nötige Aufschrei hinsichtlich beruflicher Kompetenzen in den eigenen Reihen. In meinem PIA-Jahr wurde ich vom Stationsarzt für psychotische Störungen gefragt, was denn der Unterschied zwischen einer Zwangsstörung und einer Schizophrenie sei. Und nein, dies stellte keine reine Abfrage dar. Auf mein durchaus geschocktes Gesicht, erklärte der Kollege, dass das Studium inhaltlich sehr wenig Inhalt zum Thema Psychiatrie und Psychotherapie geboten habe.  Zugegeben ein Extremfall, dennoch bestätigte sich mein Eindruck über gefährliches Halbwissen bzw. Unwissen über die psychotherapeutische Behandlung von Klienten seitens der Mediziner in der gemeinsamen Zusammenarbeit immer wieder. Und ja - das tötet ggf. auch Menschen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10705">Heffalump</a>.</p>
<p>Super, kann ich genauso unterschreiben. Als Psychotherapeutin reiße ich mich auch nicht um die Verschreibung von Medikamenten. Jedoch fehlt m.E. der Ärzteschaft der nötige Aufschrei hinsichtlich beruflicher Kompetenzen in den eigenen Reihen. In meinem PIA-Jahr wurde ich vom Stationsarzt für psychotische Störungen gefragt, was denn der Unterschied zwischen einer Zwangsstörung und einer Schizophrenie sei. Und nein, dies stellte keine reine Abfrage dar. Auf mein durchaus geschocktes Gesicht, erklärte der Kollege, dass das Studium inhaltlich sehr wenig Inhalt zum Thema Psychiatrie und Psychotherapie geboten habe.  Zugegeben ein Extremfall, dennoch bestätigte sich mein Eindruck über gefährliches Halbwissen bzw. Unwissen über die psychotherapeutische Behandlung von Klienten seitens der Mediziner in der gemeinsamen Zusammenarbeit immer wieder. Und ja &#8211; das tötet ggf. auch Menschen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Birgitta		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10709</link>

		<dc:creator><![CDATA[Birgitta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 23:53:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10689&quot;&gt;Josi&lt;/a&gt;.

Wenn Mediziner in Deinem Fall schon nicht gut verschrieben haben, wie wird es dann erst, wenn Leute nach einem Studium-Schnelldurchgang ohne praktische klinischen Erfahrung das dürfen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc079-nein-zum-geplanten-nicht-medizinischen-versorgungssystem-fuer-die-seele/#comment-10689">Josi</a>.</p>
<p>Wenn Mediziner in Deinem Fall schon nicht gut verschrieben haben, wie wird es dann erst, wenn Leute nach einem Studium-Schnelldurchgang ohne praktische klinischen Erfahrung das dürfen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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