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	Kommentare zu: PC026 Symptome der Depression	</title>
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	<description>Psychosomatische Medizin, Psychodynamik, Gruppentherapie</description>
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		<title>
		Von: Eileen		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-105440</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eileen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 18:59:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-105439&quot;&gt;Eileen&lt;/a&gt;.

warum ich das für so wichtig halte: weil sich wie bei Adhs grrade in einer Studie veröffentlicht hinter der Depression auch  ADHS oder eben Autismus stecken kann und die Depression deshalb nur eine Komprbidität ist.Damit wären dann die Medikamente auch andere Und bisher nicht erkannte ADHS-ler &#038;Autisten leiden schon sehr unter den Schwierigkeiten und Konflikten die sich aus ADHS&#038;Autismus ergeben woraus sich folgerichtig auch die Depression entwickelt haben kann, denn der Familie,auf Arbeit und der Gesellschaft  stoßen sie nämlich sehr oft auf Unverständnis bis Intoleranz und schlimmer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-105439">Eileen</a>.</p>
<p>warum ich das für so wichtig halte: weil sich wie bei Adhs grrade in einer Studie veröffentlicht hinter der Depression auch  ADHS oder eben Autismus stecken kann und die Depression deshalb nur eine Komprbidität ist.Damit wären dann die Medikamente auch andere Und bisher nicht erkannte ADHS-ler &amp;Autisten leiden schon sehr unter den Schwierigkeiten und Konflikten die sich aus ADHS&amp;Autismus ergeben woraus sich folgerichtig auch die Depression entwickelt haben kann, denn der Familie,auf Arbeit und der Gesellschaft  stoßen sie nämlich sehr oft auf Unverständnis bis Intoleranz und schlimmer.</p>
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		<title>
		Von: Eileen		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-105439</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eileen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 18:49:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessant und gleichermaßen erschreckend fand ich Alex Beispiel zum Schluss dass Hausarzt und MDK den  Patienten gesund schrieben und gleichzeitig dennoch der hohe Leidensdruck offenbar entweder vom MDK nicht wahr genommen oder ignoriert und einseitig ggf auf die Punktwerte fokussiert wurde.Das ging mir nämlich bei der Reha auch so und ich finde es hochgradig erschreckend dass am Ende der Reha beim &quot;Entlassungsfragebogen&quot; den Rehabilitanten gesagt wird sie sollen das so bewerten als seien sie die letzten Wochen &quot;normal&quot; arbeiten gewesen -ist letztendlich auch egal welche Instruktion da gegeben wird -im Optimalfall ergibt sich auf der Skala auch ein vermeintlicher Erfolg.Spätestens aber bei Wiedereintritt ins Berufsleben aber können sehr schnell die gleichen Beschwerden wieder da sein weil eine sich während der Reha sich angesammelter Arbeitsberg wieder abgetragen werden muss plus dem ggf ebenfalls hohem Arbeitsaufwand aus dem Tagesgeschäft.Heißt schnell ist das Erschöpfungsniveau von vor der Reha wieder da.Oder es werden Verdachtsdiagnosen etc ignoriert wie ADHS&#038;Autismus die teils auch Symptome haben die denen der Depression-insbesondere der agitierten -die als Komprbidität bei ADHS oder der Kombi aus ADHS&#038;Autismus: AuDHS gehäuft auftreten kann.Erschöpfungsdepression ist ja auch nochmal ein Thema für sich.Und beim Autismus kann ggf das Burnout sich auch als autistscher Burnout -ja das gibt es-Dr. Dora Raymaker forscht dazu aber auch Tony Attwood hat dazu schon geschrieben-herausstellen.Der  aut. Burnout unterscheidet sich in den Ursachen aber auch den Symptomen teilweise vom normalen &quot;professionellen&quot; Burnout und ist Folge permanenter Überreizung in Kombination mit starker Maskierung &#038;Camouflaging auftreten kann.Daraus ergeben sich auch die Gegenmaßnahmen die sich auch deutlich unterscheiden von denen eines normalen Burnout.So brauchen Autisten z.B zur Regeneration ggf ein Wochenende wo sie nicht aus dem Bett oder vom Sofa loskommen um sich zu erholen und gegen Reize abzuschirnen.Auch da kann die Erschöpfung-kenne ich auch gut-zu Migräneanfällen führen wo die Betroffenen überhaupt keine Kraft mehr haben sich zu sport aufzuraffen.Wenn da dann &quot;gute Ratschläge&quot; kommen die sich für den Autisten komplett falsch anfühlen und es auch tatsächlich schädlich sind-und die Komorbidität Autismus &#038;Depression dürfte ähnlich der bei ADHS auch bei 25% wenigstens liegen,sorgt das Gefühl des Unverständnisses auch eher für zusätzliche Verzweiflung etc.Bei ADHS wie Autismus wäre also gezielt nach den entscheidenden Symptomen zu fragen und zusätzliche spezifische Tests durchzuführen.
Das halte ich für sehr wichtig grad bei Rezidiven,auch ADHS&#038;Autismus mit auf dem Schirm zu haben.

Ich befürchte dass es beim MDK-ebenso wie in Rehaberichten - bei einseitiger Fokussierung auf Skalen nur um Verhinderung,Abwehr und Einsparungen von Kosten geht.Aber der Leidensdruck bleibt und führt ggf zur Verschlechterung.Problem unserer Leistungs-und Erfolgsfixierten Gesellschaft dass auch bei psychischen Störungen schnelle Besserung erwartet wird,insbesondere zu Zeiten leerer Kassen.

Aus meiner Sicht-war jetzt nicht das Thema weil ich schreibe von den Ursachen-sollte auch unbedingt nach Konflikten im Familiären Umfeld oder Beziehungsstörungen gefragt werden weil diese ja auch mit ursächlich für die Symptome sein können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant und gleichermaßen erschreckend fand ich Alex Beispiel zum Schluss dass Hausarzt und MDK den  Patienten gesund schrieben und gleichzeitig dennoch der hohe Leidensdruck offenbar entweder vom MDK nicht wahr genommen oder ignoriert und einseitig ggf auf die Punktwerte fokussiert wurde.Das ging mir nämlich bei der Reha auch so und ich finde es hochgradig erschreckend dass am Ende der Reha beim &#8222;Entlassungsfragebogen&#8220; den Rehabilitanten gesagt wird sie sollen das so bewerten als seien sie die letzten Wochen &#8222;normal&#8220; arbeiten gewesen -ist letztendlich auch egal welche Instruktion da gegeben wird -im Optimalfall ergibt sich auf der Skala auch ein vermeintlicher Erfolg.Spätestens aber bei Wiedereintritt ins Berufsleben aber können sehr schnell die gleichen Beschwerden wieder da sein weil eine sich während der Reha sich angesammelter Arbeitsberg wieder abgetragen werden muss plus dem ggf ebenfalls hohem Arbeitsaufwand aus dem Tagesgeschäft.Heißt schnell ist das Erschöpfungsniveau von vor der Reha wieder da.Oder es werden Verdachtsdiagnosen etc ignoriert wie ADHS&amp;Autismus die teils auch Symptome haben die denen der Depression-insbesondere der agitierten -die als Komprbidität bei ADHS oder der Kombi aus ADHS&amp;Autismus: AuDHS gehäuft auftreten kann.Erschöpfungsdepression ist ja auch nochmal ein Thema für sich.Und beim Autismus kann ggf das Burnout sich auch als autistscher Burnout -ja das gibt es-Dr. Dora Raymaker forscht dazu aber auch Tony Attwood hat dazu schon geschrieben-herausstellen.Der  aut. Burnout unterscheidet sich in den Ursachen aber auch den Symptomen teilweise vom normalen &#8222;professionellen&#8220; Burnout und ist Folge permanenter Überreizung in Kombination mit starker Maskierung &amp;Camouflaging auftreten kann.Daraus ergeben sich auch die Gegenmaßnahmen die sich auch deutlich unterscheiden von denen eines normalen Burnout.So brauchen Autisten z.B zur Regeneration ggf ein Wochenende wo sie nicht aus dem Bett oder vom Sofa loskommen um sich zu erholen und gegen Reize abzuschirnen.Auch da kann die Erschöpfung-kenne ich auch gut-zu Migräneanfällen führen wo die Betroffenen überhaupt keine Kraft mehr haben sich zu sport aufzuraffen.Wenn da dann &#8222;gute Ratschläge&#8220; kommen die sich für den Autisten komplett falsch anfühlen und es auch tatsächlich schädlich sind-und die Komorbidität Autismus &amp;Depression dürfte ähnlich der bei ADHS auch bei 25% wenigstens liegen,sorgt das Gefühl des Unverständnisses auch eher für zusätzliche Verzweiflung etc.Bei ADHS wie Autismus wäre also gezielt nach den entscheidenden Symptomen zu fragen und zusätzliche spezifische Tests durchzuführen.<br />
Das halte ich für sehr wichtig grad bei Rezidiven,auch ADHS&amp;Autismus mit auf dem Schirm zu haben.</p>
<p>Ich befürchte dass es beim MDK-ebenso wie in Rehaberichten &#8211; bei einseitiger Fokussierung auf Skalen nur um Verhinderung,Abwehr und Einsparungen von Kosten geht.Aber der Leidensdruck bleibt und führt ggf zur Verschlechterung.Problem unserer Leistungs-und Erfolgsfixierten Gesellschaft dass auch bei psychischen Störungen schnelle Besserung erwartet wird,insbesondere zu Zeiten leerer Kassen.</p>
<p>Aus meiner Sicht-war jetzt nicht das Thema weil ich schreibe von den Ursachen-sollte auch unbedingt nach Konflikten im Familiären Umfeld oder Beziehungsstörungen gefragt werden weil diese ja auch mit ursächlich für die Symptome sein können.</p>
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		<title>
		Von: Hypnose Berlin - Isabella Buschinger		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-13178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hypnose Berlin - Isabella Buschinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2019 15:40:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Alex und Jan, 
Kompliment für Eure Themen und Euer Engagement über psychologische Themen aufzuklären und Eure Zuhörer beim Verstehen zu unterstützen. 
Ich wünsche Euch noch viele weitere Zuhörer und viel Freude beim psychcasten!
Viele Grüße aus Berlin, Isabella Buschinger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Alex und Jan,<br />
Kompliment für Eure Themen und Euer Engagement über psychologische Themen aufzuklären und Eure Zuhörer beim Verstehen zu unterstützen.<br />
Ich wünsche Euch noch viele weitere Zuhörer und viel Freude beim psychcasten!<br />
Viele Grüße aus Berlin, Isabella Buschinger</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-1195</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2016 00:19:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schön, dass ihr Stavros Mentzos erwähnt habt, denn seine Betrachtungen der Funktion von psychischen Störungen hat mir das Verständnis von psychodynamischen Zusammenhängen erleichtert. Ich finde Euren Podcast auf jedem Fall sehr interessant, aber teilweise auch schwere Kost (im besten Sinne von guter, schwerer Kost - also  nahrhaft, aber schon auch viel zu kauen...oder so)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass ihr Stavros Mentzos erwähnt habt, denn seine Betrachtungen der Funktion von psychischen Störungen hat mir das Verständnis von psychodynamischen Zusammenhängen erleichtert. Ich finde Euren Podcast auf jedem Fall sehr interessant, aber teilweise auch schwere Kost (im besten Sinne von guter, schwerer Kost &#8211; also  nahrhaft, aber schon auch viel zu kauen&#8230;oder so)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Lexy		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-1162</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lexy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 22:10:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aloha aus dem Ruhrgebiet,

mir, als jemand mit den Diagnosen DSNNS &#038; mittelgr. Depression stellt sich die Frage, wie unterscheidet der Arzt oder Therapeut, ob es sich gerade um Gefühlslosigkeit oder Dissoziation handelt?
Die Diagnose Depression ist neu und überraschend für mich und kenne mich damit auch dementsprechend noch gar nicht aus. Schiebe das Taubheitsgefühl dementsprechend immer auf Dissoziationen und skille dann. Würde man denn eine durch Depressionen bedingte Gefühlslosigkeit anders behandeln?

Im Podcast MUSS gesiezt werden, wenn es sich nicht gerade um Steven Hawking als Gesprächspartner handelt. :-)

Viele Grüße
Lexy]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aloha aus dem Ruhrgebiet,</p>
<p>mir, als jemand mit den Diagnosen DSNNS &amp; mittelgr. Depression stellt sich die Frage, wie unterscheidet der Arzt oder Therapeut, ob es sich gerade um Gefühlslosigkeit oder Dissoziation handelt?<br />
Die Diagnose Depression ist neu und überraschend für mich und kenne mich damit auch dementsprechend noch gar nicht aus. Schiebe das Taubheitsgefühl dementsprechend immer auf Dissoziationen und skille dann. Würde man denn eine durch Depressionen bedingte Gefühlslosigkeit anders behandeln?</p>
<p>Im Podcast MUSS gesiezt werden, wenn es sich nicht gerade um Steven Hawking als Gesprächspartner handelt. 🙂</p>
<p>Viele Grüße<br />
Lexy</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Mina		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-1151</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 06:11:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch cool fand ich, dass ihr drauf hingewiesen habt, dass es manchmal über 60-Jährige gibt, die dann denken, sie haben Demenz und so, obwohl es &quot;nur&quot; Depressionen sind.
Mit 25 Jahren hatte ich das auch, dass ich nicht wusste was mit mir passiert, Angst hatte zu verblöden und bald so dement bin wie meine über 90-Jährige Oma. Ich bin ja beruhigt, dass es sogar besser wird, wenn man seine Depression mit 60-Jahren behandelt und dass ich nicht so allein mit dem Gedanken bin &quot;Ich werde dement&quot;, obwohl es halt ein Symptom der Depression ist. Wenn man selbst merkt, dass man kaum denken kann und sich kaum was merken kann, dann fühlt sich das gar nicht gut an, vor allem, wenn man von anderen Menschen bei Denkfehlern oder starker Vergesslichkeit erwischt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch cool fand ich, dass ihr drauf hingewiesen habt, dass es manchmal über 60-Jährige gibt, die dann denken, sie haben Demenz und so, obwohl es &#8222;nur&#8220; Depressionen sind.<br />
Mit 25 Jahren hatte ich das auch, dass ich nicht wusste was mit mir passiert, Angst hatte zu verblöden und bald so dement bin wie meine über 90-Jährige Oma. Ich bin ja beruhigt, dass es sogar besser wird, wenn man seine Depression mit 60-Jahren behandelt und dass ich nicht so allein mit dem Gedanken bin &#8222;Ich werde dement&#8220;, obwohl es halt ein Symptom der Depression ist. Wenn man selbst merkt, dass man kaum denken kann und sich kaum was merken kann, dann fühlt sich das gar nicht gut an, vor allem, wenn man von anderen Menschen bei Denkfehlern oder starker Vergesslichkeit erwischt wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mina		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc026-symptome-der-depression/#comment-1150</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 05:54:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,
ihr gegenseitig duzt euch doch, dann fände ich es auch besser, wenn ihr mich duzt.

Eure Beschreibungen sind ganz interessant. &quot;innerlich abgestorben&quot; oder &quot;leer&quot; hab ich bei mir das nie beschrieben. Ich sag dann eher es ist kalt und schwarz im Kopf (wobei das auch bei Anämie sich ähnlich anfühlt, find ich). Bei Depression hab ich eher das Gefühl ich bin nicht ich. Entweder bin ich dann weit von mir weg oder in einem kleinen Kasten, z.B. Würfel mit 2 cm Kantenlänge, in meinem Körper eingeschlossenen und kann nur beobachten, was alles mit meinem Leben/Körper/Verhalten passiert. Sehr oft war ich total überzeugt, dass ich schon tot bin und es passte überhaupt nicht zusammen, dass ich trotzdem in einem Körper bin, den ich nicht als mich empfinde. Besonders doof ist das dann, wenn alle erwarten, dass man sich um den Körper kümmern muss, indem man einer OP zustimmt, damit der Körper nicht stirbt. Ich hab mich immer gefragt, wie kann  ich denn sterben, wenn ich schon tot bin und wieso sollte ich diese Chance nicht nutzten, eine Krankheit zu entwickeln, die meinen Körper endgültig tot macht.

Das mit der Schutzfunktion verstehe ich nicht so wirklich. Das hörte sich so an als hätte eine Depression irgendeine Begründung, soetwas wie einen Auslöser in der Außenwelt vor dem man beschützt werden muss. Wieso sollte man geschützt werden, wenn objektiv alles ok ist mit der Umwelt? Muss man dann vor sich selbst beschützt werden, weil man selbst, also das Innere, sonst einem schaden würde, wenn man sich zu sehr überfordert oder sabotiert?
Auch wenn ich es nicht verstehe, gibt es bestimmt gute Gründe, wieso es als Schutz wirkt. Bei Angst hab ich früher auch nicht verstanden, wie die einen schützen soll.

Apropos Angst: Wieso kann man eine Angststörung (oder Panikattacken) und schwere Depression gleichzeitig haben?
Ihr sagt ja auch, dass man sich abgestorben fühlt, also kaum was fühlt und es schon ein Fortschritt ist, wenn man mal Trauer fühlt. Wieso konnte ich in den Jahren trotzdem Panikattacken fühlen, obwohl ich sonst keine Gefühle mehr kannte?

Ich finde euren Podcast immer sehr unterhaltsam und es ist immer etwas dabei, was ich wichtig finde oder  neu für mich ist. Dadurch, dass ihr zu zweit seid (ich duze euch einfach), kann ich vieles gut nachvollziehen, weil ihr jeweils andere Wörter benutzt. Da hab ich eine doppelte Chance zu verstehen, was ihr erzählt. Wenn es ein Vortrag von einer Person wäre, dann müsste ich bestimmt noch häufiger nachfragen, wie das denn gemeint ist und ob man das in anderen Worten beschreiben kann.

Ich freu mich auf die nächste Folge Psychcast.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ihr gegenseitig duzt euch doch, dann fände ich es auch besser, wenn ihr mich duzt.</p>
<p>Eure Beschreibungen sind ganz interessant. &#8222;innerlich abgestorben&#8220; oder &#8222;leer&#8220; hab ich bei mir das nie beschrieben. Ich sag dann eher es ist kalt und schwarz im Kopf (wobei das auch bei Anämie sich ähnlich anfühlt, find ich). Bei Depression hab ich eher das Gefühl ich bin nicht ich. Entweder bin ich dann weit von mir weg oder in einem kleinen Kasten, z.B. Würfel mit 2 cm Kantenlänge, in meinem Körper eingeschlossenen und kann nur beobachten, was alles mit meinem Leben/Körper/Verhalten passiert. Sehr oft war ich total überzeugt, dass ich schon tot bin und es passte überhaupt nicht zusammen, dass ich trotzdem in einem Körper bin, den ich nicht als mich empfinde. Besonders doof ist das dann, wenn alle erwarten, dass man sich um den Körper kümmern muss, indem man einer OP zustimmt, damit der Körper nicht stirbt. Ich hab mich immer gefragt, wie kann  ich denn sterben, wenn ich schon tot bin und wieso sollte ich diese Chance nicht nutzten, eine Krankheit zu entwickeln, die meinen Körper endgültig tot macht.</p>
<p>Das mit der Schutzfunktion verstehe ich nicht so wirklich. Das hörte sich so an als hätte eine Depression irgendeine Begründung, soetwas wie einen Auslöser in der Außenwelt vor dem man beschützt werden muss. Wieso sollte man geschützt werden, wenn objektiv alles ok ist mit der Umwelt? Muss man dann vor sich selbst beschützt werden, weil man selbst, also das Innere, sonst einem schaden würde, wenn man sich zu sehr überfordert oder sabotiert?<br />
Auch wenn ich es nicht verstehe, gibt es bestimmt gute Gründe, wieso es als Schutz wirkt. Bei Angst hab ich früher auch nicht verstanden, wie die einen schützen soll.</p>
<p>Apropos Angst: Wieso kann man eine Angststörung (oder Panikattacken) und schwere Depression gleichzeitig haben?<br />
Ihr sagt ja auch, dass man sich abgestorben fühlt, also kaum was fühlt und es schon ein Fortschritt ist, wenn man mal Trauer fühlt. Wieso konnte ich in den Jahren trotzdem Panikattacken fühlen, obwohl ich sonst keine Gefühle mehr kannte?</p>
<p>Ich finde euren Podcast immer sehr unterhaltsam und es ist immer etwas dabei, was ich wichtig finde oder  neu für mich ist. Dadurch, dass ihr zu zweit seid (ich duze euch einfach), kann ich vieles gut nachvollziehen, weil ihr jeweils andere Wörter benutzt. Da hab ich eine doppelte Chance zu verstehen, was ihr erzählt. Wenn es ein Vortrag von einer Person wäre, dann müsste ich bestimmt noch häufiger nachfragen, wie das denn gemeint ist und ob man das in anderen Worten beschreiben kann.</p>
<p>Ich freu mich auf die nächste Folge Psychcast.</p>
]]></content:encoded>
		
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