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	Kommentare zu: PC025 Absetzen von Antidepressiva	</title>
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	<description>Psychosomatische Medizin, Psychodynamik, Gruppentherapie</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 May 2024 16:08:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Lehr		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-72474</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lehr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2024 16:08:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1120&quot;&gt;Iris Heffmann&lt;/a&gt;.

Hallo Frau Heffmann

Das was sie schreiben ist völlig richtig .

Ich habe 20 Jahre lang paroxetin 20mg genommen ein starker inhabator  wie ich später gelesen habe ,,ich habe 1 Jahr die taplette langsam runter dosiert ,angekommen bei 5mg  2.5 Monate später ein kompletter zusammen bruch meines Nervensystems. 

Ich habe Gefühle gespürt die 20 Jahre lang gedeckelt wahren .


Ich erlebe seit 1.5 Jahren unfähige ärtz keiner weiß wie man richtig reduziert  noch was man beim absetzt zusätzlich  nehmen kann ohne die heftigen  Entzugserscheinungen. 

Auch meine Psychologin redet mal so mal so .


Man ist so richtig alleine und hilflos damit .

Und man sollte niemals das Medikament  einfach weg lassen .


Wer sowas rät  hat sowas nicht selbst erlebt .


Ich finde es fahrlässige Körperverletzung, wie man die Antidepressiva  wie  smartis  verschreibt  und wie allein gelassen man hinter her damit steht.

vg petra lehr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1120">Iris Heffmann</a>.</p>
<p>Hallo Frau Heffmann</p>
<p>Das was sie schreiben ist völlig richtig .</p>
<p>Ich habe 20 Jahre lang paroxetin 20mg genommen ein starker inhabator  wie ich später gelesen habe ,,ich habe 1 Jahr die taplette langsam runter dosiert ,angekommen bei 5mg  2.5 Monate später ein kompletter zusammen bruch meines Nervensystems. </p>
<p>Ich habe Gefühle gespürt die 20 Jahre lang gedeckelt wahren .</p>
<p>Ich erlebe seit 1.5 Jahren unfähige ärtz keiner weiß wie man richtig reduziert  noch was man beim absetzt zusätzlich  nehmen kann ohne die heftigen  Entzugserscheinungen. </p>
<p>Auch meine Psychologin redet mal so mal so .</p>
<p>Man ist so richtig alleine und hilflos damit .</p>
<p>Und man sollte niemals das Medikament  einfach weg lassen .</p>
<p>Wer sowas rät  hat sowas nicht selbst erlebt .</p>
<p>Ich finde es fahrlässige Körperverletzung, wie man die Antidepressiva  wie  smartis  verschreibt  und wie allein gelassen man hinter her damit steht.</p>
<p>vg petra lehr</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Juliane H.		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-39913</link>

		<dc:creator><![CDATA[Juliane H.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 16:09:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1120&quot;&gt;Iris Heffmann&lt;/a&gt;.

Hallo! Vieles was Sie hier schreiben/ aufzählen, spricht mir aus der Seele! Ich nehme selber seit Jahren fast durchgängig Antidepressiva, außerdem seit einiger Zeit ein Neuroleptikum und musste vor einiger Zeit Erfahrungen machen mit Entzugserscheinungen, und anders kann man sie nicht nennen, obwohl ich das Medikament über etwa sechs Wochen, was zurück gesehen wahrscheinlich zu wenig war, ausgeschlichen hatte. Ich konnte dann nichts mehr machen und war ein seelisches Wrack. Ohne den Rückhalt meiner Familie hätte ich wahrscheinlich nicht überlebt, so krass war das tatsächlich. Ich hatte die so genannten „Brain zaps“, hatte Missempfindungen, krampfende Muskeln, Zittern, Schwindelanfälle bei den leichtesten Bewegungen, dazu wurde ich psychisch sehr instabil, teilweise hysterisch, wurde suizidal und hatte eine sehr niedrige Reizschwelle. Das ganze ging zwei Wichen bis ich minimale Verbesserungen ernte und selbst dann war es furchtbar. Und immer wieder lese ich von „Absetzsymptomen“ und muss hören wie Psychiater alles runterspielen und lesen wie leichtfertig Antidepressiva verschrieben werden. Das ist einfach nicht in Ordnung!
Letztendlich habe ich es übrigens zunächst mit einem Johanniskrautpräparat versucht, aber als ich wieder über Wochen sehr depressiv war, bin ich doch wieder zu einem SSRI zurück gekehrt obwohl ich auch ein ungutes Gefühl dabei hatte. Ich habe mich oft gefragt ob es mir überhaupt so schlecht gegangen wäre wenn ich nie Antidepressiva genommen hätte. Als ich das erste Mal auf Grund von Depressionen und Ängsten Citalopram verschrieben gekriegt hatte, ging es mir zwar auch scheisse aber nicht so wie es mir mittlerweile immer wieder ging. Ich würde sagen, ich war vielleicht nicht ganz so durcheinander. Es ist schwer, zu sagen, ob ich die Medikamente brauche weil ich von Grund auf gewisse Veranlagungen habe oder ob ich mittlerweile nicht mehr ohne sie kann weil mein Hirn sich durch die Einnahme verändert hat und vehement protestiert wenn es ohne sie auskommen muss. Zumindest wäre es aber schön wenn dem mal mehr auf den Grund gegangen würde. Wenn auch Langzeitwirkungen der Medikamente bedacht und erforscht würden und Antidepressiva nicht so leichtfertig verschrieben würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1120">Iris Heffmann</a>.</p>
<p>Hallo! Vieles was Sie hier schreiben/ aufzählen, spricht mir aus der Seele! Ich nehme selber seit Jahren fast durchgängig Antidepressiva, außerdem seit einiger Zeit ein Neuroleptikum und musste vor einiger Zeit Erfahrungen machen mit Entzugserscheinungen, und anders kann man sie nicht nennen, obwohl ich das Medikament über etwa sechs Wochen, was zurück gesehen wahrscheinlich zu wenig war, ausgeschlichen hatte. Ich konnte dann nichts mehr machen und war ein seelisches Wrack. Ohne den Rückhalt meiner Familie hätte ich wahrscheinlich nicht überlebt, so krass war das tatsächlich. Ich hatte die so genannten „Brain zaps“, hatte Missempfindungen, krampfende Muskeln, Zittern, Schwindelanfälle bei den leichtesten Bewegungen, dazu wurde ich psychisch sehr instabil, teilweise hysterisch, wurde suizidal und hatte eine sehr niedrige Reizschwelle. Das ganze ging zwei Wichen bis ich minimale Verbesserungen ernte und selbst dann war es furchtbar. Und immer wieder lese ich von „Absetzsymptomen“ und muss hören wie Psychiater alles runterspielen und lesen wie leichtfertig Antidepressiva verschrieben werden. Das ist einfach nicht in Ordnung!<br />
Letztendlich habe ich es übrigens zunächst mit einem Johanniskrautpräparat versucht, aber als ich wieder über Wochen sehr depressiv war, bin ich doch wieder zu einem SSRI zurück gekehrt obwohl ich auch ein ungutes Gefühl dabei hatte. Ich habe mich oft gefragt ob es mir überhaupt so schlecht gegangen wäre wenn ich nie Antidepressiva genommen hätte. Als ich das erste Mal auf Grund von Depressionen und Ängsten Citalopram verschrieben gekriegt hatte, ging es mir zwar auch scheisse aber nicht so wie es mir mittlerweile immer wieder ging. Ich würde sagen, ich war vielleicht nicht ganz so durcheinander. Es ist schwer, zu sagen, ob ich die Medikamente brauche weil ich von Grund auf gewisse Veranlagungen habe oder ob ich mittlerweile nicht mehr ohne sie kann weil mein Hirn sich durch die Einnahme verändert hat und vehement protestiert wenn es ohne sie auskommen muss. Zumindest wäre es aber schön wenn dem mal mehr auf den Grund gegangen würde. Wenn auch Langzeitwirkungen der Medikamente bedacht und erforscht würden und Antidepressiva nicht so leichtfertig verschrieben würden.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Hannes		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-10744</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2019 10:31:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für den Artikel. Ich fange jetzt auch wieder mit dem Absetzen an und hoffe, dieses Mal klappt es endgültig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Artikel. Ich fange jetzt auch wieder mit dem Absetzen an und hoffe, dieses Mal klappt es endgültig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Igor		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-9728</link>

		<dc:creator><![CDATA[Igor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2018 14:16:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1120&quot;&gt;Iris Heffmann&lt;/a&gt;.

Danke sehr, so treffend und klar, Frau Heffmann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1120">Iris Heffmann</a>.</p>
<p>Danke sehr, so treffend und klar, Frau Heffmann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Böck		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-7423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Böck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2018 11:29:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Hallo Zusammen! 
Vielen Dank für den tollen Beitrag. Leider habe ich ihn erst jetzt entdeckt, bin jedoch sehr dankbar dafür, da er mir in meiner momentanen Situation sehr weitergeholfen hat! Ich bin gerade dabei, mein Antidepressivum auszuschleichen, spüre auch körperliche Symptome wie Schwindel und Kopfdruck, jedoch die Stimmung bleibt weiterhin gut. Mein Arzt und meine Psychotherapeutin hätten mir wahrscheinlich dazu geraten, das Medikament sofort wieder zu erhöhen, da die Depression wieder zurück kommt.  Dank der Information  in diesem Beitrag kann ich nun abwarten, ob es tatsächlich die Depression oder Entzugserscheinungen sind.  Ich habe bereits vor einigen Monaten ein Medikament abrupt abgesetzt, was die absolute Hölle war. Ich habe drei Wochen flach gelegen, mit Brainzaps, Schwindel, und allem was man sich nur vorstellen. Von daher kann ich aus eigener Erfahrung auch  zum langsamen Absetzen raten. Habe schon früher einige Male langsam abgesetzt und sehr gute Erfahrungen damit gemacht. 
Vielen Dank und alles Gute an alle!

Liebe Grüße Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zusammen!<br />
Vielen Dank für den tollen Beitrag. Leider habe ich ihn erst jetzt entdeckt, bin jedoch sehr dankbar dafür, da er mir in meiner momentanen Situation sehr weitergeholfen hat! Ich bin gerade dabei, mein Antidepressivum auszuschleichen, spüre auch körperliche Symptome wie Schwindel und Kopfdruck, jedoch die Stimmung bleibt weiterhin gut. Mein Arzt und meine Psychotherapeutin hätten mir wahrscheinlich dazu geraten, das Medikament sofort wieder zu erhöhen, da die Depression wieder zurück kommt.  Dank der Information  in diesem Beitrag kann ich nun abwarten, ob es tatsächlich die Depression oder Entzugserscheinungen sind.  Ich habe bereits vor einigen Monaten ein Medikament abrupt abgesetzt, was die absolute Hölle war. Ich habe drei Wochen flach gelegen, mit Brainzaps, Schwindel, und allem was man sich nur vorstellen. Von daher kann ich aus eigener Erfahrung auch  zum langsamen Absetzen raten. Habe schon früher einige Male langsam abgesetzt und sehr gute Erfahrungen damit gemacht.<br />
Vielen Dank und alles Gute an alle!</p>
<p>Liebe Grüße Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Iris Heffmann		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1224</link>

		<dc:creator><![CDATA[Iris Heffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 06:44:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1222&quot;&gt;Jan Dreher&lt;/a&gt;.

Sehr geehrteer Herr Dr. Dreher,

gerne geschehen! Ich habe den Artikel, bevor ich ihn Ihnen letztes Jahr auf Ihrem Blog verlinkt hatte, selbst als Hinweis von einem Betroffenen mit einem SSRI-Absetzsyndrom erhalten. So schließt sich dann der Kreis eines quasi trialogischen Informationsaustausches, von dem alle profitieren.

Spannend in dieser Metastudie, die Sie ja auch im Psychcast ansprechen, finde ich die Zusammenstellung der möglichen Symptome, die in dieser potentiell vulnerablen Zeit auftreten können. Dazu gehören ja nicht nur mögliche körperliche Symptome, sondern auch kognitive und affektive (psychische) - im Artikel unter dieser Grafik zusammengefasst: http://www.karger.com/WebMaterial/ShowPic/125958 (nichts davon muss auftreten, es ist ja eine breite Zusammenstellung, die sich individuell äußern kann, aber nicht muss).

An dieser Stelle meine persönliche Erfahrung: Im Sommer, in dem ich mein Antidepressiva nach einem Jahrzehnt abgesetzt habe, habe ich geschwitzt (und man darf hoffentlich so ehrlich sein: gemüffelt) wie in keinem Sommer davor und danach. Dazu kognitive Störungen wie eine herabgesetzte Konzentrationsfähigkeit, eine untypische Vergesslichkeit sowie - für mich irritierend, da komplett neu - Wortfindungsstörungen und hin und wieder habe ich mitten im Satz den Faden verloren. Das alles hat sich, ebenso wie eine erhöhte psychische Verletztlichkeit (ich war schnell gereizt, habe eher mal auch geweint, mir Sorgen gemacht oder alte Ängste noch einmal durchlebt) nach und nach reguliert.

Es ist so wichtig, dann einen Facharzt wie Sie an der Seite zu haben, der sich dieser Phänomene bewusst ist und einem hilft, diese doch auch sensible Zeit gut zu überstehen. Nach diesem Artikel aus 2015 (https://www.karger.com/Article/FullText/371865), mit einem neuen Vorschlag zur Klassifikation von Absetzsymptomatiken, könnte ja zum Beispiel auch ein Rebound als Symptom der Entzugssituation, auftreten. Also eine vorübergehende Zeit mit leider verstärkten bekannten (aber dazwischen unterdrückten) Symptomen, die sich dann idealerweise wieder geben. Wenn der behandelnde Arzt dann gelassen mit Informationen, Verständnis und Tipps für den Umgang begleitet, nimmt einem das viel Unsicherheit und stärkt ungemein. 

Ich habe den Eindruck, dass Sie genau diesen Weg verfolgen, und das kann ich nur begrüßen! Mein Psychiater sagte mir damals auch: &quot;Ein Rebound geht nicht von heute auf morgen vorbei, so wie auch keine psychische Krise. Sie können aber in dieser Zeit auch noch einmal viel über sich lernen, gelernte Techniken erfolgreich anwenden und kleine Krisen somit überstehen.&quot; Er hatte Recht, das alles führt dann auch zu einem gestärkten Selbstvertrauen!

Freundliche Grüße, Iris Heffmann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1222">Jan Dreher</a>.</p>
<p>Sehr geehrteer Herr Dr. Dreher,</p>
<p>gerne geschehen! Ich habe den Artikel, bevor ich ihn Ihnen letztes Jahr auf Ihrem Blog verlinkt hatte, selbst als Hinweis von einem Betroffenen mit einem SSRI-Absetzsyndrom erhalten. So schließt sich dann der Kreis eines quasi trialogischen Informationsaustausches, von dem alle profitieren.</p>
<p>Spannend in dieser Metastudie, die Sie ja auch im Psychcast ansprechen, finde ich die Zusammenstellung der möglichen Symptome, die in dieser potentiell vulnerablen Zeit auftreten können. Dazu gehören ja nicht nur mögliche körperliche Symptome, sondern auch kognitive und affektive (psychische) &#8211; im Artikel unter dieser Grafik zusammengefasst: <a href="http://www.karger.com/WebMaterial/ShowPic/125958" rel="nofollow ugc">http://www.karger.com/WebMaterial/ShowPic/125958</a> (nichts davon muss auftreten, es ist ja eine breite Zusammenstellung, die sich individuell äußern kann, aber nicht muss).</p>
<p>An dieser Stelle meine persönliche Erfahrung: Im Sommer, in dem ich mein Antidepressiva nach einem Jahrzehnt abgesetzt habe, habe ich geschwitzt (und man darf hoffentlich so ehrlich sein: gemüffelt) wie in keinem Sommer davor und danach. Dazu kognitive Störungen wie eine herabgesetzte Konzentrationsfähigkeit, eine untypische Vergesslichkeit sowie &#8211; für mich irritierend, da komplett neu &#8211; Wortfindungsstörungen und hin und wieder habe ich mitten im Satz den Faden verloren. Das alles hat sich, ebenso wie eine erhöhte psychische Verletztlichkeit (ich war schnell gereizt, habe eher mal auch geweint, mir Sorgen gemacht oder alte Ängste noch einmal durchlebt) nach und nach reguliert.</p>
<p>Es ist so wichtig, dann einen Facharzt wie Sie an der Seite zu haben, der sich dieser Phänomene bewusst ist und einem hilft, diese doch auch sensible Zeit gut zu überstehen. Nach diesem Artikel aus 2015 (<a href="https://www.karger.com/Article/FullText/371865" rel="nofollow ugc">https://www.karger.com/Article/FullText/371865</a>), mit einem neuen Vorschlag zur Klassifikation von Absetzsymptomatiken, könnte ja zum Beispiel auch ein Rebound als Symptom der Entzugssituation, auftreten. Also eine vorübergehende Zeit mit leider verstärkten bekannten (aber dazwischen unterdrückten) Symptomen, die sich dann idealerweise wieder geben. Wenn der behandelnde Arzt dann gelassen mit Informationen, Verständnis und Tipps für den Umgang begleitet, nimmt einem das viel Unsicherheit und stärkt ungemein. </p>
<p>Ich habe den Eindruck, dass Sie genau diesen Weg verfolgen, und das kann ich nur begrüßen! Mein Psychiater sagte mir damals auch: &#8222;Ein Rebound geht nicht von heute auf morgen vorbei, so wie auch keine psychische Krise. Sie können aber in dieser Zeit auch noch einmal viel über sich lernen, gelernte Techniken erfolgreich anwenden und kleine Krisen somit überstehen.&#8220; Er hatte Recht, das alles führt dann auch zu einem gestärkten Selbstvertrauen!</p>
<p>Freundliche Grüße, Iris Heffmann</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jan Dreher		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1222</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Dreher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 11:25:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Ich danke erneut Fr. Heffmann, dass sie mich auf diese Studie hier hingewiesen hat: 

Artikel Withdrawal Symptoms after Selective Serotonin Reuptake Inhibitor Discontinuation: A Systematic Review von Fava et.al., Januar 2015, aus der Zeitschrift Psychotherapy and Psychosomatics:
http://www.karger.com/DOI/10.1159/000370338]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich danke erneut Fr. Heffmann, dass sie mich auf diese Studie hier hingewiesen hat: </p>
<p>Artikel Withdrawal Symptoms after Selective Serotonin Reuptake Inhibitor Discontinuation: A Systematic Review von Fava et.al., Januar 2015, aus der Zeitschrift Psychotherapy and Psychosomatics:<br />
<a href="http://www.karger.com/DOI/10.1159/000370338" rel="nofollow ugc">http://www.karger.com/DOI/10.1159/000370338</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: wagner, inge		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1190</link>

		<dc:creator><![CDATA[wagner, inge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 10:55:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Liebe Melanie,

danke für die Reaktion. Dann wäre also in obigem Kontext bei Frauen wohl Vorsicht geboten..

Herzliche Grüße

Inge]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Melanie,</p>
<p>danke für die Reaktion. Dann wäre also in obigem Kontext bei Frauen wohl Vorsicht geboten..</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Inge</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Melanie		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1171</link>

		<dc:creator><![CDATA[Melanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 16:25:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1167&quot;&gt;wagner, inge&lt;/a&gt;.

Liebe Inge,

in dem Buch wird an verschiedenen Stellen auf gewisse Risiken hinsichtlich Brustkrebs hingewiesen (z.B. verschiedene Hormonspiegel, bei denen es wohl einen Zusammenhang gibt). Ein Extra-Kapitel dazu gibt es nicht, wobei das Thema Hormone im Buch zentral ist und sich auch ein Kapitel mit Sexualhormonen beschäftigt. Soja gegenüber ist Julia Ross sehr kritisch, sie rät davon explizit ab. Von Isoflavonen ist - soweit ich mich erinnere - nicht die Rede. Ross arbeitet überwiegend mit Aminosäuren (z.B. Tryptophan, Tyrosin, GABA u.a.).
Auf der Verlagsseite gibt es übrigens auch das Inhaltsverzeichnis: https://www.klett-cotta.de/media/13/9783608946543.pdf

Ich hoffe, das hilft etwas weiter.
Herzliche Grüße,
Melanie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1167">wagner, inge</a>.</p>
<p>Liebe Inge,</p>
<p>in dem Buch wird an verschiedenen Stellen auf gewisse Risiken hinsichtlich Brustkrebs hingewiesen (z.B. verschiedene Hormonspiegel, bei denen es wohl einen Zusammenhang gibt). Ein Extra-Kapitel dazu gibt es nicht, wobei das Thema Hormone im Buch zentral ist und sich auch ein Kapitel mit Sexualhormonen beschäftigt. Soja gegenüber ist Julia Ross sehr kritisch, sie rät davon explizit ab. Von Isoflavonen ist &#8211; soweit ich mich erinnere &#8211; nicht die Rede. Ross arbeitet überwiegend mit Aminosäuren (z.B. Tryptophan, Tyrosin, GABA u.a.).<br />
Auf der Verlagsseite gibt es übrigens auch das Inhaltsverzeichnis: <a href="https://www.klett-cotta.de/media/13/9783608946543.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.klett-cotta.de/media/13/9783608946543.pdf</a></p>
<p>Ich hoffe, das hilft etwas weiter.<br />
Herzliche Grüße,<br />
Melanie</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: wagner, inge		</title>
		<link>https://psychcast.de/pc025-absetzen-von-antidepressiva/#comment-1167</link>

		<dc:creator><![CDATA[wagner, inge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 17:06:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[@ Melanie 
 Ich las oben, daß Ihnen das Buch von Julia Ross bekannt ist. Eine Frage ( auch weil kein Inhaltsverzeichnis aufrufbar ist ) , jedoch von Warnhinweisen bei bestimmten Erkrankungen die Rede ist  :
Beim Bundesinstitut für Risikobewertung z. B. ist zu lesen, daß bei bestimmten Isoflavonen bei einer geringen ( ! ) Menge ( nicht nur das obligatorische Soja ) mit einer krebsfördernden Wirkung - im Gegensatz zu höherer Dosis - ( mit genauen Mengenangaben, evtl. geht es &quot; nur &quot; um NEM ) bei Brustkrebs gerechnet werden muß.
Doch wer kann schon zudem sagen, daß nicht auch andere sekundären Pflanzenstoffe dieses Risiko enthalten sowie, ob sich im Körper einer Frau nicht Mikrozellen befinden, die nicht diagnostiziert sind ?
Daher die Frage, ob das Buch auch hierüber etwas aussagt ? Danke vorab.

Schöne Grüße

Hansimäuschen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Melanie<br />
 Ich las oben, daß Ihnen das Buch von Julia Ross bekannt ist. Eine Frage ( auch weil kein Inhaltsverzeichnis aufrufbar ist ) , jedoch von Warnhinweisen bei bestimmten Erkrankungen die Rede ist  :<br />
Beim Bundesinstitut für Risikobewertung z. B. ist zu lesen, daß bei bestimmten Isoflavonen bei einer geringen ( ! ) Menge ( nicht nur das obligatorische Soja ) mit einer krebsfördernden Wirkung &#8211; im Gegensatz zu höherer Dosis &#8211; ( mit genauen Mengenangaben, evtl. geht es &#8220; nur &#8220; um NEM ) bei Brustkrebs gerechnet werden muß.<br />
Doch wer kann schon zudem sagen, daß nicht auch andere sekundären Pflanzenstoffe dieses Risiko enthalten sowie, ob sich im Körper einer Frau nicht Mikrozellen befinden, die nicht diagnostiziert sind ?<br />
Daher die Frage, ob das Buch auch hierüber etwas aussagt ? Danke vorab.</p>
<p>Schöne Grüße</p>
<p>Hansimäuschen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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